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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aasgeier, welche einen Mörder fassen!


14-12-2001, 16:15
Eine junge Frau, ganz in weiß gekleidet betritt aufgebracht die Schriftenhalle. Sie spricht zu dem Schreiber ein paar Worte, auf das er seine Tinte nimmt und sich etwas diktieren läßt.


Grüße Ihr ach so ehrenwerten Jäger des Mördes Thal,
ich sah heute etwas, was mich zu tiefst erschütterte. Diese Streiter, welche sich zusammen taten, den verurteilten Mörder Thal zu richten, waren kaum besser als dieser Mörder.
Ich möchte Thal nicht in schutz nehmen, jedoch kann ich die Taten der der Jäger nicht gutheißen. Zu sehr benahmen sie sich, als wären sie selbst kein Deut besser.
Ich kam auf dem Friedhof, was nicht sehr leicht war, da der gesammte Eingang mit Pferden zugestellt war. Am hinteren Ende der Ruhestätte der Toten sah ich einen Menschenauflauf um einen Ohnmächtigen stehen, welcher sich als Thal, der gesuchte Verbrecher, herausstellte. Doch diese Herren, benahmen sich nicht wie Streiter des Lichtes, sondern eher wie Aasgeier. Sie stritten über dem Ohnmächtigen gebeugt, wer denn nun seine Sachen bekäme und wer anrecht auf das Kopfgeld habe. Ein wunder, daß sie sich nicht selbst die Köpfe einschlugen!

Wenn sich so die Gesetze dieses Landes auswirken, so kann ich sie nicht verstehen. Wenn jemand Vogelfrei erklärt ist, so ist es mehr als verständlich, daß man ihn jagd. Jedoch diesen Vogelfreien in seiner Bewußtlosigkeit bis auf die nacke Haut zu entkleiden und um alles wertvolle zu streiten .. als wären sie nicht besser als er selbst.

Die aufgebrachte Frau reichte dem Schreiber ein Goldstück und ging dann schnellen Schrittes aus der Halle der Schriften