Leano Gorak
11-06-2007, 00:30
Vorwort:
Ich schreibe diese Weisheiten nieder, sodass sich Jemand daran erinnert, denn
alle Weisheiten sind tief in uns verankert und schon längst bekannt. Ich führe sie nur vor Augen und
werde euch lehren die Macht der Weltklugheit zu erkennen und sie sinnvoll einzusetzen.
Einer der Weisheiten ist es Andere über die Absichten im Unklaren zu lassen.
Das Leben der Menschen ist ein Krieg gegen die Bosheit der Menschen.
Klugheit verwendet daher Kriegslisten. Sie tut nie das, was sie zu tun scheint-sie zielt nach vorgespiegelten
, falschen Zielen. Geschickt führt sie Luftstreiche aus, dann, mittendrin, etwas Unerwartetes, stets darauf bedacht,
die wahre Absicht zu verbergen. Sie lässt einen Plan vermuten, um die Aufmerksamkeit des Gegners darauf zu lenken, gibt ihn aber
im selben Augenblick wieder auf und siegt durch einen Hieb, den keiner erwartet hat.
Solcher Methode kommt anderseits durchdringender Scharfsinn zuvor, indem der Gegner mit schlauer Überlegung
belauert wird. Stets versieht er sich des Gegenteils von dem, was man ihm zu verstehen gibt, und durchschaut sofort
jedes falsche Spiel.
Man lässt die Absicht ausser acht und wartet auf die zweite, die dritte.
Jetzt erkennt die Verstellung, dass ihre Künste durchschaut sind, und sie steigert sich noch höher, indem sie nunmehr versucht,
durch die Wahrheit selbst zu täuschen. Die Klugheit ändert das Spiel, um ihre List zu ändern, lässt das wahre als täuschend erscheinen,
und ihre vollkommenste Aufrichtigkeit ist grade ihr vollkommenster Betrug.
Aber die beobachtende Schlauheit ist auf ihrem Posten, strengt ihren Scharfblick an und entdeckt die in Aufrichtigkeit gehüllte Täuschung.
Sie entschleiert jene Absicht, die um so trügerischer war, je aufrichtiger sie sich gab. So kämpft die Arglist der Schlange gegen den den Glanz der druchdringenden
Weisheit der Drachen.
Das lässt sich auch gern im Umgang in der Gesellschaft umsetzen um sich den Vorteil des Unerwarteten zu verschaffen. Man sollte auch
dort seine Pläne im Unklaren lassen.Wundern sich die Leute über etwas Neues, dann bedeutet das schon halbes Gelingen.
Mit offenen Karten spielen ist weder nützlich noch angenhem.
Indem man seine Absicht nicht sogleich verrät, eregt man Erwartung, zumal wenn man durch besondere Stellung im Brennpunkt der allgemeinen Aufmerksamkeit steht.
Im Schatten eines Geheimnisses wird man erst begehrenswert- ein verschlossener Charakter erweckt die Scheu der Bewunderung.
Behutsames Schweigen ist der Anfang aller Klugheit. Offen ausgesprochenes Vorhaben wird nie besonders geschätzt, es vordert zu voreiligem Tadel herraus.
Geht etwas gar schlecht aus, dann wussten es alle schon vorher. Am besten ist es, man spielt Vorsehung, indem man die Leute durch Ungewissheit in Unruhe hält.
Ich hoffe ich konnte euch eure Erinnerungen zurück bringen, so dann bedenkt eure Gedanken sie könnten Worte werden. Wie wir wissen handeln wir nach diesen,
denn ein jeder will sein Wort mit Ehre beschmücken.
Diese Handlungen werden unser Schiksal bestimmen.Somit ist folglich jeder seines Glückes Schmied. Alles hat seinen Anfang in den Gedanken.
Möge Alwyzz euch die Weisheit zu teil kommen lassen.
[dieses Buch steht vorerst nur in der Bibliothek der Schule der Weisheit und Tugend]
Ich schreibe diese Weisheiten nieder, sodass sich Jemand daran erinnert, denn
alle Weisheiten sind tief in uns verankert und schon längst bekannt. Ich führe sie nur vor Augen und
werde euch lehren die Macht der Weltklugheit zu erkennen und sie sinnvoll einzusetzen.
Einer der Weisheiten ist es Andere über die Absichten im Unklaren zu lassen.
Das Leben der Menschen ist ein Krieg gegen die Bosheit der Menschen.
Klugheit verwendet daher Kriegslisten. Sie tut nie das, was sie zu tun scheint-sie zielt nach vorgespiegelten
, falschen Zielen. Geschickt führt sie Luftstreiche aus, dann, mittendrin, etwas Unerwartetes, stets darauf bedacht,
die wahre Absicht zu verbergen. Sie lässt einen Plan vermuten, um die Aufmerksamkeit des Gegners darauf zu lenken, gibt ihn aber
im selben Augenblick wieder auf und siegt durch einen Hieb, den keiner erwartet hat.
Solcher Methode kommt anderseits durchdringender Scharfsinn zuvor, indem der Gegner mit schlauer Überlegung
belauert wird. Stets versieht er sich des Gegenteils von dem, was man ihm zu verstehen gibt, und durchschaut sofort
jedes falsche Spiel.
Man lässt die Absicht ausser acht und wartet auf die zweite, die dritte.
Jetzt erkennt die Verstellung, dass ihre Künste durchschaut sind, und sie steigert sich noch höher, indem sie nunmehr versucht,
durch die Wahrheit selbst zu täuschen. Die Klugheit ändert das Spiel, um ihre List zu ändern, lässt das wahre als täuschend erscheinen,
und ihre vollkommenste Aufrichtigkeit ist grade ihr vollkommenster Betrug.
Aber die beobachtende Schlauheit ist auf ihrem Posten, strengt ihren Scharfblick an und entdeckt die in Aufrichtigkeit gehüllte Täuschung.
Sie entschleiert jene Absicht, die um so trügerischer war, je aufrichtiger sie sich gab. So kämpft die Arglist der Schlange gegen den den Glanz der druchdringenden
Weisheit der Drachen.
Das lässt sich auch gern im Umgang in der Gesellschaft umsetzen um sich den Vorteil des Unerwarteten zu verschaffen. Man sollte auch
dort seine Pläne im Unklaren lassen.Wundern sich die Leute über etwas Neues, dann bedeutet das schon halbes Gelingen.
Mit offenen Karten spielen ist weder nützlich noch angenhem.
Indem man seine Absicht nicht sogleich verrät, eregt man Erwartung, zumal wenn man durch besondere Stellung im Brennpunkt der allgemeinen Aufmerksamkeit steht.
Im Schatten eines Geheimnisses wird man erst begehrenswert- ein verschlossener Charakter erweckt die Scheu der Bewunderung.
Behutsames Schweigen ist der Anfang aller Klugheit. Offen ausgesprochenes Vorhaben wird nie besonders geschätzt, es vordert zu voreiligem Tadel herraus.
Geht etwas gar schlecht aus, dann wussten es alle schon vorher. Am besten ist es, man spielt Vorsehung, indem man die Leute durch Ungewissheit in Unruhe hält.
Ich hoffe ich konnte euch eure Erinnerungen zurück bringen, so dann bedenkt eure Gedanken sie könnten Worte werden. Wie wir wissen handeln wir nach diesen,
denn ein jeder will sein Wort mit Ehre beschmücken.
Diese Handlungen werden unser Schiksal bestimmen.Somit ist folglich jeder seines Glückes Schmied. Alles hat seinen Anfang in den Gedanken.
Möge Alwyzz euch die Weisheit zu teil kommen lassen.
[dieses Buch steht vorerst nur in der Bibliothek der Schule der Weisheit und Tugend]