Herzog Jarl
28-03-2002, 16:00
Lang war es her als eine Truppe der ehemaligen Stadtwache unter der Führung des Herzogs und eines Ritters die Mauern Britains verliesen. Fernab der Heimat war alles anders. In einem grossen Tal trafen sie die Verbündeten und nahmen in den Reihen ihren Platz ein. Inmitten dieses riesigen Zeltlagers sass Jarl schweigend vor einem leeren Pergament. Der Regen prasselte hörbar gegen die Zeltplanen und nur eine kleine Kerze beleuchtete sein Gesicht und das Pergament vor sich. Er drehte die Schreibfeder langsam in seiner Hand, suchend nach Worten.
Von draussen hörte er die Stimmen seiner Männer wie sie von Britain in vermissenden und stolzen Worten sprachen. Seine Gedanken begannen zu streifen. Erinnerungen an lange Gespräche, an den guten Met und manches zuversichtliche Lächeln lullten ihn langsam ein. Er erinnerte sich an die treuen Gardisten, den unermüdlichen Vogt Gorathan und an Seylarana und die Stunden fernab all der Anderen mit ihr. Er blickte wieder auf das Pergament vor sich welches blank vor sich lag und er spürte er seine Worte und Gedanken nicht niederschreiben konnte.
Ein kurzes Räuspern zerreisste die monotone Geräuschkulisse des Regens und der leisen Stimmen seiner Männer. Es war der Bote. Durchnässt vom Regen stand er im Eingang, den Rucksack mit den Schriftstücken seiner Männer vor ihm.
"Sire, man trug mir an noch in dieser Nacht gen Britain zu reiten. Nach dem Sonnenaufgang wird unsere Armee sich wohl wieder aufmachen und in der Nacht könnte ich mich wohl an den feindlichen Spähern vorbeischleichen. Habt ihr noch etwas für die Heimat welches ich mit mir nehmen soll?"
Jarl schüttelte langsam den Kopf und rollte das leere Pergament zusammen. Der Bote verneigte sich kurz, zog die weite Kaputze über und ging schnellen Schrittes zu seinem Pferd.
Kurze Zeit später machte auch Jarl sich auf zu dem grossen, mit vielen Bannern geschmückten Zelt. In der kalten, regnerischen Nacht wirkte es grau und trist und verlor den majestätischen Glanz und selbst die beiden prunkvollen Wachen am Eingang wirkten müde und schlaff. Als er eintrat schauten die sieben Männer auf welche vor einem grossen Tisch standen. Jarl trat langsam näher und schaute auf die grosse Karte auf dem Tisch. Mehrere Figuren mit Bannerfähnchen standen auf der Karte und ihm fiel schnell das Figürchen auf welches sein Banner trug. Der Mann am Kopfe der Karte nickt ihn zu.
"Es ist gut zu wissen das ihr euer Wort gehalten habt, Jarl, und unserem Bund eure Mannen zur Verfügung stellt. Schon morgen werdet ihr mit Fürst Wigoris von Timorak eurer ersten Herausforderung gegenüberstehen."
Er legte einen Finger auf die Karte. Eine kleine Stadt in einem Gebirge war dort vermerkt.
"Dort befinden sich die grössten Minen dieser Gegend. Zwerge und Menschen teilen sich dieses Gebiet und stellen einen Grossteil der Waffen und Rüstungen des Feindes. Eure Aufgabe wird es sein dieses Städtchen zu erobern, während wir weiter auf die Hauptstadt maschieren. Sie werden sich Euch nicht kampflos ergeben, drum seit auf der Hut. Sie werden wissen das ihr kommen werdet und sich vorbereiten."
An einem anderen Ende des Lagers sass Simones Destron, der Ritter welcher Jarl von Britain hierher führte, still vor seiner Rüstung und seinem Schwert. Leise und kaum hörbar betete er zu Glaron das seine Frau und seine Tochter wohlbehalten in Britain leben. Langsam und schweren Herzens legte er sich dann Schlafen und erwartete die Herausforderungen des neuen Tages.
Am nächsten Tag machte sich die Sonne schon auf am Horizont zu verschwinden als die Männer des Fürsten und jene die Jarl folgten das Städtchen vor sich liegen sahen. Reges treiben war zu erkennen und viele Leute in Waffen und Rüstungen versammelten sich davor. Jarl musterte das Treiben vor sich und zog dann langsam sein Schwert.
"Für Britainnia!" schrie er laut und gab mit erhebenen Schwert dem Pferd die Sporen. Mit einem lauten Kampfschrei stimmten seine Männer ein und folgtem ihm dem Feind entgegen.
Fernab der Heimat war das ruhige Leben nun vorbei.
Von draussen hörte er die Stimmen seiner Männer wie sie von Britain in vermissenden und stolzen Worten sprachen. Seine Gedanken begannen zu streifen. Erinnerungen an lange Gespräche, an den guten Met und manches zuversichtliche Lächeln lullten ihn langsam ein. Er erinnerte sich an die treuen Gardisten, den unermüdlichen Vogt Gorathan und an Seylarana und die Stunden fernab all der Anderen mit ihr. Er blickte wieder auf das Pergament vor sich welches blank vor sich lag und er spürte er seine Worte und Gedanken nicht niederschreiben konnte.
Ein kurzes Räuspern zerreisste die monotone Geräuschkulisse des Regens und der leisen Stimmen seiner Männer. Es war der Bote. Durchnässt vom Regen stand er im Eingang, den Rucksack mit den Schriftstücken seiner Männer vor ihm.
"Sire, man trug mir an noch in dieser Nacht gen Britain zu reiten. Nach dem Sonnenaufgang wird unsere Armee sich wohl wieder aufmachen und in der Nacht könnte ich mich wohl an den feindlichen Spähern vorbeischleichen. Habt ihr noch etwas für die Heimat welches ich mit mir nehmen soll?"
Jarl schüttelte langsam den Kopf und rollte das leere Pergament zusammen. Der Bote verneigte sich kurz, zog die weite Kaputze über und ging schnellen Schrittes zu seinem Pferd.
Kurze Zeit später machte auch Jarl sich auf zu dem grossen, mit vielen Bannern geschmückten Zelt. In der kalten, regnerischen Nacht wirkte es grau und trist und verlor den majestätischen Glanz und selbst die beiden prunkvollen Wachen am Eingang wirkten müde und schlaff. Als er eintrat schauten die sieben Männer auf welche vor einem grossen Tisch standen. Jarl trat langsam näher und schaute auf die grosse Karte auf dem Tisch. Mehrere Figuren mit Bannerfähnchen standen auf der Karte und ihm fiel schnell das Figürchen auf welches sein Banner trug. Der Mann am Kopfe der Karte nickt ihn zu.
"Es ist gut zu wissen das ihr euer Wort gehalten habt, Jarl, und unserem Bund eure Mannen zur Verfügung stellt. Schon morgen werdet ihr mit Fürst Wigoris von Timorak eurer ersten Herausforderung gegenüberstehen."
Er legte einen Finger auf die Karte. Eine kleine Stadt in einem Gebirge war dort vermerkt.
"Dort befinden sich die grössten Minen dieser Gegend. Zwerge und Menschen teilen sich dieses Gebiet und stellen einen Grossteil der Waffen und Rüstungen des Feindes. Eure Aufgabe wird es sein dieses Städtchen zu erobern, während wir weiter auf die Hauptstadt maschieren. Sie werden sich Euch nicht kampflos ergeben, drum seit auf der Hut. Sie werden wissen das ihr kommen werdet und sich vorbereiten."
An einem anderen Ende des Lagers sass Simones Destron, der Ritter welcher Jarl von Britain hierher führte, still vor seiner Rüstung und seinem Schwert. Leise und kaum hörbar betete er zu Glaron das seine Frau und seine Tochter wohlbehalten in Britain leben. Langsam und schweren Herzens legte er sich dann Schlafen und erwartete die Herausforderungen des neuen Tages.
Am nächsten Tag machte sich die Sonne schon auf am Horizont zu verschwinden als die Männer des Fürsten und jene die Jarl folgten das Städtchen vor sich liegen sahen. Reges treiben war zu erkennen und viele Leute in Waffen und Rüstungen versammelten sich davor. Jarl musterte das Treiben vor sich und zog dann langsam sein Schwert.
"Für Britainnia!" schrie er laut und gab mit erhebenen Schwert dem Pferd die Sporen. Mit einem lauten Kampfschrei stimmten seine Männer ein und folgtem ihm dem Feind entgegen.
Fernab der Heimat war das ruhige Leben nun vorbei.