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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Abzug des MSW aus den Geflechten Terra Mysticas.


17-10-2001, 15:43
Kalte dunkle Nacht, Schwärze durchstreift die Landschaft, der kale Mondschein wirft sein schales Licht auf den Turm des Fenris, die Wölfe haben sich versammelt inmitten der Palisaden auf dem grossen Vorplatz. In Zweierreihen aufgestellt, wartend auf ein Zeichen. Das dunkelschwarze Gattertor geöffnet, Wölfe stürmen aus dem Eisland, aus Höhlen, Ecken und allen möglichen Verstecken herbei, sich neben die auf dem Vorplatze stehenden legend. Dann Stille, alle schauen sie zum Mond, Stille. Dann, wenig später ein Aufhäulen, der hellen Lichtkugel am Himmel zugewendet. Drei der Personen treten aus den Reihen hervor, schwingen Kreise mit ihren Armen durch die Luft, 3 magische Tore öffnen sich. Ein Handzeichen des vermeidlichen Anführers und schon setzen sich die Reihen in Bewegung. Ein Strom, ein Strom wandelnder furchteinfössender Gestalten auf der suche nach der letzten Nahrung auf dieser Welt durch die Tore strömend. Kaum sind die letzten Wölfe in den farbigen Spalten verschwunden, setzen die grossen Magier des Rudels zu einer abschliessenden Tat an. Drohend die Hände erhebend sieht man aus der Ferne die schwarze Wolken wie sie sich über der kleinen Insel aus Eis zusammenziehen. Blitze fangen an herniederzuschiessen und gigantische Donner sind zu höhren. Dann treten auch sie durch die Tore und verschwinden im Nichts, die Tore schliessen sich. Kaum merklich später erzittert die Erde beim zusammenbrechen des Turmes, er wird nicht mehr benötigt, wird überflüssig sein...
Aus dem Nichts herrauschliessend enstehen die seltsamen magischen Tore erneut, inmitten der Stadt Britain. Stadtbewohner schlendern durch die Strassen, ein Liebespaar Hand in Hand, ein Anderer seinen Hund ausführend. Ein Holzfäller seine Axt geschultert kommt grad heim von seiner Arbeit, der Becker leicht fröhlich die Brote für den nächsten Morgen backend. Die Stadtwachen völlig überrascht und eingeschüchtert von dem geschehen, und schon ströhmen die ersten Wölfe,schliesslich das ganze Rudel durch die Tore über die Strassengassen. Meuchelnd, rodend wutbegierig, rachestrebend auf Beute und Zerstörung aus. Die Bewohner rasend anfallend, wie in einem Wahn. Ein langer Pfeil aus Tordbringendem Leben durchzieht das Dasein der Britainer Bürger zu dieser Nacht, Furcht, Angst, Entsetzen ist zu spühren. Letztendlich der letzte Wolf aus der Stadt herraus, erschreckende Stille. Mit Furcht wagen sich die ersten Gesichter aus den Häusern hervor, und erkennen das erschreckende Bild. Rötgefärbte Strassenbeläge, leblose Körper, ein übelriechender Geruch.
Ein paar Stücke weiter, vor den Toren der Stadt, das Rudel versammelt sich, wieder in Zweierreihen anordnend. Durch den Raubzug beflügelt, ihre Gier ein wenig besänftigt, genügend Energie durch die erbeutete Angst und Furcht für ihren Gott Fenris zusammengetragen, entlädt sich diese wahrhaftig gigantische Macht in die Dunkelheit der Umgebung, ihr Gott über ihnen wachend den Weg weisend...
Ein kleiner schallender Klang ist zu höhren, und schon sind die Wölfe von dieser Welt verschwunden, auf der Suche nach neuer verheissungsvoller Energie, Angst und Furcht für Fenris, ihm als Nahrung dienend, dem Gebieter aller Wölfe....