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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Im Nichts verschwindend...


14-10-2001, 21:41
Der Wind wehte unruhig in dieser Nacht. Lendara stand ausserhalb der Eisengitter des Hauses von Cynandra und ihr.

Sie schaute traurig das Haus an und dachte an all ihre Freunde. Doch sie sah ein das sie ein gottverlassenes Wesen war, alleine auf einem Weg ohne Wiederkehr. Ein paar Tränen tröpfelten auf Ihre Halskette, die sie fest in der Hand hielt. Es war das magische Amulett das sie an Cynandra festigte. Langsam löste sie den Griff und das Amulett flog auf den Boden wo es mit einem dumpfen Ton aufprallte.

Sie schaute den Ring an ihrem zarten Finger an und löste ihn daraufhin langsam von diesem. Sie liess den Ring ebenfalls fallen und er landete neben dem Amulett auf dem Boden.

Ein letztes Mal schaute sie sich um, dachte an Cynandra, Fiana, Alexis, Vulpes,...Gorathan, Finael, Tamara, an alle die sie mal so gut kannte und mit denen sie soviel Freude und nette Gespräche hatte.

Dann nahm sie ihren Schwarzen Stab in die Hände, den sie als sie auf diese Welt kam inmitten des Waldes fand, und ging langsam in Richtung des Waldes....

Seither ward sie nimmermehr gesehen.

14-10-2001, 22:12
nach einiger zeit bemerkt Alexis das niemand mehr im Haus ist, geht vor die Türe und findet Amulet und Ring.
Beides hebt sie auf und eine kleine, kristalline träne rinnt ihre Wange hinab bei dem Gedanken an Lendara.
Hastig stürzt sie in das Haus, packt ihre Ausrüstung und schreibt einen kleinen Brief an Cyn. in diesem steht die Richtung und eine mgölichkeit wie beide Kontakt aufnehmen können während Alexis weg ist, dannverschwindet sie ebenfalls im Wald, in der Hoffnung Lendara eines Tages wiederzufinden.

15-10-2001, 01:55
Langsam trat sie aus dem Dunkel des Waldes heraus. Ihr Gesicht wie Stein, ihr Blick wie Eis. Eine Ewigkeit hatte sie auf das Haus gestarrt, nachdem sie den Brief von Alexis gefunden hatte.
Langsam schritt sie auf das Haus zu und ließ ihre Finger über den Stahl des Gitters wandern. So ließ sie einge Minuten ins Land schreiten und drehte sich anschließend urplötzlich wieder dem Walde zu. Sie griff in ihren Rucksack und nahm eine Maske aus schwarzen Knochen heraus und verbarg ihr Gesicht dahinter.
Mit weit ausgreifenden Schritten lief sie wieder in das Dunkel des Waldes zurück. Auf der Suche....ja wonach? Nach einer Person, oder nach ihr selbst. Sie wusste es nicht, sie wusste nur, dass die Suche ewig dauern könnte, doch Aufgeben stand nicht zur Debatte.

15-10-2001, 15:35
*ein kleiner in blau gekleideter Zwerg materialisiert sich aus dem nichts*

*schaut sich die Behausung lange an*

*flüstert zu den weggegangenen*

Nindyn vel'uss chi' l'phraktos orn tlu doeb luth whol rin'ov. Lueth nindyn vel'uss flohlu l'Q'ellar inbal nau bel'la wun mina. Xal dosst streea tlu natha qee uss.

*belegt die Türen mit einem Zauber, der verhindert, daß die Behausung weiter genutzt werden kann*

16-10-2001, 16:45
Es verging sehr viel Zeit in diesem Wald. Lendara blieb dort nahezu unendlich lange, so kam es ihr zumindest vor. Sie dachte wieder an ihre ganzen Freundinen und daran was ihre Freundinen vielleicht machen wenn sie wissen das sie nicht mehr da ist.

Sie dachte an ihre Vampirmutter...an Tamara und dachte an Sekal, dank dem sie am Leben war. Konnte sie so einfach all dies hinter sich lassen...weil sie Probleme hatte ?

So dachte sie lange über dies und viele weitere Dinge nach. Atmete in aller Ruhe die wohltuende frische Luft des Waldes ein, in seiner vollkommenen Natürlichkeit.

Sie war sehr traurig, traurig von dem Entschluß den sie gefasst hatte und sie wusste das sie so nur unglücklich war.

So kam es dass sie ihren wohlbekannten schwarzen Stab in ihre zierlichen Hände schloß und den langen Weg zurück lief durch. Durch das dunkle Dickicht der Natur, durch die Baumalleen die soviel Schönheit austrahlten an diesem Morgen.

Nach einer nahezu ewig langen Wanderung durch den Wald stand sie plötzlich vor dem Gitter zu Cynandra's und ihrem Haus... Sie hoffte ihre Freunde wiederzusehen...