Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vergangenheitsbewältigung
Nicht freigegeben unter 16 Jahren, der Autor übernimmt keine Haftung für eventuelle Folgeschäden
Wie von Sinnen starrte er auf den Mann dessen Gesicht er nur zu gut kannte. Hätte er ihn nicht daran erkannt, das Fehlen der rechten Hand war ein überdeutliches Zeichen an dem er ihn auf jedenfall ausgemacht hätte. Er war also doch noch am Leben, Severin Lemeire, er war der festen Überzeugung er war in der Taverne gestorben, doch das Schicksal hatte damals wohl auch ihn verschohnt. Unbeteiligt ging er an ihm vorbei, er würde einen passenderen Moment abwarten müssen, am hellichten Tag mitten in Britain, das wäre dann wohl trotz seiner gelungenen Tarnung mehr als auffällig. Doch er hatte ihn schon einmal belauert, und Severin würde sicher nicht mit ihm rechnen, wurde er doch vor einiger Zeit hingerichtet. Ein kaltes Lächeln überzog Teraths Lippen, als er an den Scheinprozess dachte, stand das Urteil doch ohnehin fest. Er nahm die Aroganz des alten Wiedersachers war, er hatte sich nicht verändert, auch wenn er, als er noch mehr Dunkelelf den Wolf war, nicht über die jetzigen Sinne verfügte, nahm er dennoch alles auf wie jetzt, doch der Geist der Zweibeiner filtert zuviel heraus, zuviel dass auch wichtig sein könnte, abermals lächelte Terath, doch diesmal lag beinahe so etwas wie Belustigung in dieser Regung.
Er näherte sich Severin mit leisen Schritten bis er direckt neben ihm stand, noch immer würdigte dieser ihn keines Blickes, sondern wickelte das Geschäft mit dem Schneider ab.
Terath blickte einen Augenblick auf die ausgelegten Kleidungsstücke, schüttelte dann aber den Kopf als habe er sich anderst entschieden und verließ das Geshäft, in das er wenige Augenblicke zuvor Severin hinein gefolgt war.
Doch diesmal schaute er auf, als er die Stoffe in seinen Rucksack verstaute, und für einen Moment schien die Erkenntnis lesbar in seinen Augen zu stehen, doch Angesichts der Person die er vor sich sah verwarf er den Gedanken wieder und ging an Terath vorbei, ohne ihn nocheinmal anzublicken.
Terath war mit diesem test zufrieden, auch er hate ihn nicht erkannt, auch wenn....auch wenn es sicher nichtmehr lange dauern würde bis Severin ihn doch erkennen würde.
„guten Abend alter Freund!“ Severin schaute ihn verwundert an, und wieder lag dieser Anflug von Erkennen in seinen Augen. „Ich denke nicht dass wir uns kennen“ er ließ seinen Blick abschätzend über Terath gleiten, und die Aroganz war wieder in seine Augen zurückgekehrt. „Oh, nun es ist durchaus einige Zeit verstrichen und...wir haben unsbeide Verändert, auch gebe ich zu, dass meine Veränderung etwas.....nun saen wir Drastischer ist“ Terath lachte als er die letzten Worte sprach, was Severin wütender werden lies, deutlich hatte sich sein Geruch verändert, doch er würde bald in Angst umschlagen, alleine und ohne seine Freunde war Severin nicht mehr als ein Mensch. Und selbst als solcher nicht besonderst Gut. „Wer seid ihr..ich habe keine Zeit für Spielchen, geht euren Weg oder ich werde euch eure zarte Nase einschlagen!“ Terath lächelte als er die Worte vernahm und nickte. „Wie ich bereits sagte..es ist sehr lange her!“ Er schaute unverblümt auf den Armstumpf, an dem einmal die Schwerthand Severins war, heute würde er nur noch Schmerzen in ihr empfinden die nicht Real waren. Severin folgte dem Blick und betrachtete für einen kurzen Augenblick seinen Stumpf, als das Erkenen in seinen Augen offensichtlich war, nun endlich wusste er was er wirklich sah, der Körper war falsch, doch nun endlich sah er hinter den Körper, sah die Schatten wie sie Terath umgaben, wie ein drohender Geist umwaberten. „Du...du...!“ „Bist tot?“ Verfollständigte ihn Terath. „Hingerichtet, nachdem man mich nach dem Kampf in der Taverne wieder zusammengeflickt hatte?“ Severin starte ihn an und der beissende Geruch von Angst machte sich breit, was die Wut in Terath noch weiter anpeitschte. „Das ist....nicht möglich...du kannst nicht hier sein!“ Teraths Hand glitt mit einem Dolch langsam seine Brust hinauf um an seinem hals abzuwarten. Doch es war unötig Severin zu drohen, er würde sich nicht bewegen, solange bis er den Schreck überwunden hatte. Aber besser vorbereitet sein, als ihn zu unterschätzen, auch wenn der Geruch von Angst ales andere übertünchte, machte Angst so manche Beute doch noch einen Deut gefährlicher als sie eigentlich war. „Gehen wir...ich sah ihr habt eine neues haus, was trieb euch nach Britain?“ Severin schwieg, was Terath mit einem lächeln kommentierte. Er hatte ihn nicht weit von seinem haus abgefangen, daher waren sie nur wenige Schrite unterwegs ehe Severin stehenblieb und sich mit unverstäöndnis in den Augen umdrehte „weshalb? Wie ist das Möglich?“ Terath legte den Kopf schief als wole er auf eine Antwort des Waldes hören eher er seinerseits zu einer antwort ansetzte. „Es hat nichts mit euch zu tun, ich stieß erst heute kurz nach Morgengrauen auf euch, und glaubt mir ich ware ebenso überascht euchlebend wiederzusehen, daher wollte ich nun beenden was ich eigentlich vor einiger Zeit beendet zu haben dachte!“ Terath sah wie der Überlebenswille in Severins Augen aufflamme, das war der Augenblick, auf den er gewartet hatte, nun also konnte esbeginnen. Bedächtig fast schon gleichgültig schob er seinen dolch zurück unter die Schärpe, und betrachtete Severinlauernd, der die Geste wohl falsch zu verstehen schien. „Du....du willst mich nicht töten?“ er machte einen Schritt zurück und noch immer blickte er ihn ragend an...“weshalb...bist du dann hier?“Terath schüttelte den Kopf, noch immer ruhten seine augen auf denen des anderen, doch sie begannen sich zu verändern, Gier schlich sich in seine Blicke. „Natürlich werde ich dich töten, wir sind alte Freunde, und wie könnte ich euch ohne die Hand am Leben lassen?“ Severin evrarbeitete diesen Gedanken schneler als gedachtund griff mit seiner linken Hand an seinen Säbel, volführte eine Drehung und zerschnitt die Luft an der Stele an der Terath noch wenige Augenblicke zuvor gestanden hatte. Doch er war zu langsam, Terath stand bereits hinter ihm und ließ seine Faust hart in die Seite Severins schlagen, der einen grunzenden Laut von sich gab. Wieder fuhr er herum, doch diesmal war es eine Finte und der Schlag wurde nicht ganz ausgeführt, sondern der Arm sackte ab und das Schwert fuhr zur Seite, traf Terath jedoch nur am Arm der wütend knurrte als ihm das Schwert eine tiefe Wunde am Arm zufügte.
Severin stand da und betrachtete Terath aus Argusaugen, er war sich plötzlich wieder sicher diesen ungleichn Kampf vielleicht doch zu gewinnen, und volllführte mit dem Schwert eine Drehung.
Seine Augen nahmen die Bewegung seines Gegenüber nichteinmal richtig war, als dieser vorsprang und die Handkante seitlich gegen seinen Hals prallen ließ. Severin verdrehte die Augen und schwankte für einen kurzen Augenblick, indessen trat Terath ihm das Schwert aus der Hand und setzte mit einer ganzen Schlagfolge gegen den Brustkorb nach, die Severin die Luft aus dem Körper presste. Verwirrt schaute er auf Terath der ihn mit schrägliegendem Kopf betrachtete, erneut wallte der Geruch von Angst und Entsetzen um ihn herum, und Terath verlor nun entgültig die Kontrolle und warf sich mit wütendem Knurren auf ihn und riss ihn mit seinem Gewicht zu Boden.
Er verbiss sich in dessen Hals und warf den Kopf von einer Seite zur anderen, Severin schlug in wilder Verzweiflung auf sein Haupt ein um ihn wegzubekommen, doch zu tief waren seine Zähne bereits in das Fleisch eingedrungen und rissen immer weiter. Endlich löste er sch wieder von dem liegenden, der die Hände gegen die klaffende Wunde hielt, die an seinem Hals klaffte, ein ganzes Stück fehlte. Doch Terath hatte noch nicht genug, das begonnene Blutbad weckte in noch mehr der alten Gier, er stürzte sich erneut auf den liegenden, der kaum mehr Kraft hatte um Gegenwehr zu leisten, er riss ihm Die Robe auf und versenkte die Zähne tief in das Fleisch Severins, der vor Schmerzen aufzuschreien versuchte, doch es war nurmehr ein heißeres Blubbern, bis das Leben ihn langsam verließ. Noch imer riss Terath Stück für Stück aus seinem zerschundenen Körper, der leblose Körper war überseht mit blutenden Wunden, immer mehr Blut bedeckte den Hof des hauses, und immer infernalischer knurrte Terath während er wie besessen über den Toten herfiel. Er hatte die Augen verdreht, und sein gesammtes Gesicht war bedeckt vom Blut seines alten Feindes, diesmal würde es keine rettung geben, diesmal würde es entgültig sein.Er riss ein grosses Stück aus der Armbeuge, und gab eine Wunde frei, die biss auf die Knochen herunterging, bleich leuchtete dieser im Mondlicht.
Langsam kam Terath wieder zu sich und schaute sich suchend um, niemand hatte etwas mitbekommen, es war wie es immer war, die Welt verschloss sich sobald die Dunkelheit hereinbrach, und Tags Überspielte man das gesehene. Er liebte diese Welt, und die Lebenden die mit ihr taten was sie wollten, er würde nur allzuleichtes Spiel haben.
vBulletin® v3.8.5, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.