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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mandelaya´s Geschichte


Mandelaya
22-05-2002, 12:26
Mandelaya Sanala, wuchs geschützt von ihren Eltern in der Nähe von Elfen auf. Sie lernte ihre Sprache kennen und diese Wesen zu achten. Von den Efen erlernte Mandelaya, wie sie mit den Tieren reden und das Vertrauen der Tiere für sich gewinnen konnte. Sie lernte wie kranke Tiere gepflegt werden und wie sie diese tiere wieder an die Freie natur gewöhnen konnte, damit sie in Freiheit leben können....
Ihre Eltern waren sehr um frieden und Freiheit bemüht. So kam ein Tag, an dem sie, um den Frieden kämpfend, ins Land ziehen mußten. Als sie heimkehrten, erkannte Mandelaya ihre Eltern kaum wieder, waren sie doch so anderes, so agressiv und böse...... Sie haben sich verändert, das Grauen konnten sie nicht ertragen und sie schlugen sich zum Bösen über, wo sie später ihren tot fanden.
Mandelaya, die gerade 18 Sommer zählte machte sich nach der Beerdigung ihrer Eltern auf, um in der Ferne ihren Fähigkeiten nachgehen zu können.
So kam sie nach Britain. Sie schaut sich die Stadt an und fand sie sehr leer und trostlos vor. Sie schauderte, als sie mitten in der Nacht durch die dunklen Gassen lief und nach einer Herberge ausschau hielt. Alles war trostlos und schwarz um sie herum, fast erdrückend, diese Leere und Stille, die auch ihr Herz zu ergreifen schienen.
Sie fand eine Herberge und legte sich schlafen. Es war ein unruhiger und kurzer Schlaf. Sie konnte nicht mehr sagen, was sie beunruhigte, sie wußte nur, das es ihr große Angst bereitete.
Langsam stand sie nach der kurzen Nacht auf, wusch sich und kleidete sich flink an. Sie trat hinaus in die Sonnestrahlen, die sanft durch ihr Gesicht und ihre blonden Haare streiften. Sie blinzelte in die Sonne, atemte tief durch und verließt die Stadt um im nahe gelegtem Wald nach kranken Tieren ausschau zu halten und sie zu pflegen.
Sie hatte gerade einige Tiere versorgt, einige herrenlosse Pferde eingefangen und zu den Stallungen gebracht, als ihr ein Grizzly zutraulich folgte.....
Mandelaya betrachtete und beobachtete den Grizzly, der keine Angst vor ihr zu haben schien. Sie ging eine zeitlang langsam die Waldwege entlangs und schaute immer wieder zu dem Grizzly. Sie blieb stehen und sprach leise mit diesem Tier. Das Tier kam zu ihr und beschnupperte sie, stellte sich auf seine Hinterpfoten und schien ihr in die augen zu sehen. Mandelaya erstarrt vorschreck und erstaunen, blieb wie angewurzelt still stehen. Blickte dem Grizzly genau in die Augen und rührte sich nicht. Der Grizzly brummte mehrmals kurz, es klang wie ein freundliches Grüßen. Mandelaya betrachtete den Grizzly und schien sich langsam vom Schrecken zu erholen, als das große Tier seien Pranken auf ihre Schultern legte und sanft brummte. Er stubste sie kurz mit seiner nassen und kalten Nase ins Gesicht und lies sich auf seinen vier Pfoten wieder nieder. Mandelaya, die sowas bis her nur bei den Elfen gesehen hatte, starrte den Grizzly verwundert an. Sie kniete sich langsam zu ihm und streichelte ihn sanft. Es schien, als hätte er sich Mandelaya ausgesucht, um sie zu begleiten und zu schützen. Mandelaya gab ihm den Namen Bernardo. So zogen die Zwei durch die Wälder und erkundeteten gemeinsam das neue Land.
Nach einiger Zeit gelangten sie an einem Friedhof, in der Nähe der Stadt Britain. Mandelaya ging neugierig über diesen Hof und sah sich um, den Grizzly immer noch in ihrer Begleitung. Langsam öffnete sie eine Türe und schaute neugierig hinein.
Seltsame Laute und Geräusche drangen zu ihrem Ohr. Etwas zögerlich schritt sie in den Raum und stieg die Treppen zu den Kattagoben hinunter. Bernardo wich nicht von ihrer Seite, schien er die Gefahren, die dort unten auf Mandelaya lauerten, doch zu wittern.

Mandelaya
22-05-2002, 12:27
Langsam gewöhnten sich ihre Augen an diese Dunkelheit dort unten, als plötzlich ein Ungetüm vor ihr stand.... Sie konnte nicht sagen was es war, es sah seltsam aus, hatte Beine und Arme aber keinen Kopf. Bevor Mandelaya richtig überlegen konnte, fügte dieses Unwesen ihr eine Wunde zu. Bernardo an ihrer Seite bemerkte den Angriff und stürzte sich auf das Wesen.
Er erledigte das Wesen mit nur 2 Prankenhieben und brummte böse dabei. Als das Wesen sich nicht mehr rührte kam er schnuppernt zu Mandelaya zurück und stupste sie sanft mit seiner kalten und nassen Nase an. Gedanken versunken sah sie den Bären an und streichelte ihn, murmelte leise lobende Worte zu ihm und ging langsam weiter die Gänge entlang. Sie blieb wieder wie angewurzelt stehen, als sie einen Mann sah, der mit einem ähnlichem Wesen kämpfte, welches sie gerade angegriffen hatte. Schnell bat sie ihrem Grizzly, dem Manne zu helfen, damit er nicht zu schaden kommen möge. Bernardo folgte ihrem bitten und half diesem Mann. Als diese Unwesen leblos am Boden lag und Bernardo zu Mandelaya zurückgekehrt war, sah der Mann erstaunt zu Mandelaya und ihrem Grizzly.
Beide musterten sich, wärend Mandelaya wieder lobend ihren Bernardo kraulte, der still neben ihr stand.
"Glaron zum grusse" sprach der Mann. Mandelaya nickte leicht und sprach leise: " ich grüsse Euch werter Herr" , sie knickste kurz und stand dann wieder ruhig da. "Einen kräftigen Begleiter habt ihr da bei Euch" sprach er und lächelte dabei. Sie lächelte scheu und nickte leicht. "Er folgte mir und schützte mich vor eben jenen wie dieses Wesen da" sprach sie leise und deutete auf das Unwesen, welches leblos am Boden lag. " Wahrlich eine Seltenheit" sprach er und sie nickte nur kurz. Wieder standen beide da und musterten sich nur. " Ich ..... Ich muß nun weiter" sprach sie leise und wandte sich zum gehen. " Verzeiht mein benehmen" sprach er "ich vergass mich Vorzustellen". Sie drehte sich nochmals um und lächelte ihn schüchtern an. " Mein Name ist Phintor Abenor" sprach er ruhig und lächelte sie freundlich an. " Ich heiße Mandelaya Sanala" sprach sie leise mit schüchternem Unterton. " Erfreut euch kennen zu lernen." sprach er ruhig mit einem Freundlichem Lächeln. Sie lächelte scheu und nickte leicht und antwortete dann " Ganz meiner seits werter Herr". Sieh sah ihn noch eine zeitlang so schweigent an, als sie dann leise weiterspach: " Nun denn, ich muß weiter, die Luft hier ist unangenehm." Knickste erneut leicht und sprach weiter: " Gehabt Euch wohl mein Herr und auf bald" er nickte und sprach zu ihr:"Möge Glaron euch schützen und über Euch wachen. Auf bald Mylady" er deutete eine leichte Verbeugung an und beide wandten sich zum gehen.
Wieder an der frischen Luft atmete Mandelaya tief durch und schaute auf Bernardo. Sie streichelte und sprach lächelnt mit ihm. Langsam schritt sie aus den Toren des Friedhofes und ging um die Stadt herum, um zu einen der grossen Stallungen, in dem sie auch ihre Pferde untergebracht hatte, zu gelangen. Dort brachte sie auch Bernardo unter, nach dem sie mit langen Gesprächen den Tiepfleger davon überzeugt hatte, das dieser Grizzly wirklich harmlos und sehr folgsam war.
So schlenderte sie etwas durch die Stadt und machte einige Besorgungen und kehrte dann in die Tarverne ein. Dort traf sie wieder auf Phintor und gesellte sich lächelnt zu ihm. Er grüsste sie wieder freundlich mit den Worten "Glaron zum grusse". Sie grüßte zurück und erkundigte sich, wer den Glaron sei, sie habe noch nie zu vor diesen Namen vernommen.
Er erklärte ihr, das es ein Gott sei, mächtig, der alles schaffen kann und das dieser Gott die Erde und das Leben erschaffen habe. Er beantwortete geduldig alle ihre Fragen.
Um in Ruhe darüber reden zu können, zogen sie sich in den Garten der Klosterfrauen zurück.
Sie trafen sich immer häufiger und gingen zusammen im Namen Glaron die Untoten Seelen befreien, die unter dem Friedhof keine Ruhe finden konnten. Oft sassen die beiden zusammen in diesem wunderschönen Garten der Klosterfrauen und sie lauschte den Lehren Glarons. Nach einigerzeit bemerkte Mandelaya, das ihr dieser Mann sehr ans Herz gewachsen war. Sie suchte immer wieder seine Nähe auf. Es kam der Zeitpunkt, an dem sie ihm ihre Gefühle gestand und nicht recht wußte, ob sie recht getan hat. Um so mehr war sie überrascht und erfreut, als sie aus seinem Munde vernahm, das er ähnlich empfinde. Beide beschlossen ihre Zuneigung genau zu überprüfen und nichts zu übereilen. Sie verbrachten weiterhin viel Zeit miteinander und Mandelaya beschloss, sich dem Glauben Glarons zu zuwenden. Ein glücklicher Zufall lies es zu, das beide auf dem Auserwählten Glarons, Vadrak Lathay, trafen.
Nach einem kurzem Gespräche bot er sich an, Mandelaya im Namen Glarons zu taufen. Mandelya war sehr aufgeregt und wußte nicht so recht wie sie sich verhalten sollte. Sie nahm dankend das Angebot an und legten einen Termin zum darauf folgendem Tage fest. Sie sprach lange mit Phintor in der Tarverne darüber, als ein Elfenwesen sich zu ihnen gesellte und sich mit ihnen eine Zeitlang unterhielt. Nach einiger Zeit meinte er, er wolle etwas frische Luft schnappen und fragte Mandelaya, ob sie ihn begleiten würde. Etwas unsicher und zögerlich stimmte sie zu und folgte ihm ohne zu wissen, was geschehen wird.
Sie schritten gemeinsam zum Park, in dem sich noch zwei weitere Menschen aufhielten. Sie waren sehr argwöhnisch und abweisend zu ihrem Begleiter. Mandelaya wurde es etwas mulmig zumute, wußte aber nicht recht, wie sie sich dieser Situation entziehen konnte. So geleitete sie diesen Mann zum Strand, wo er ihr erstmals seltsame Fragen stellte. Sie verstand nicht recht, was er wollte und antwortete ihm so gut sie konnte. Plötzlich packte er sie und biss sich in ihrem Hals fest. Er saugte und trank ihr Blut. Blass und völlig erschöpft sank sie in sich zusammen und verlor das Bewußtsein. Als sie wieder erwachte sass Phintor neben ihr und sah sie besorgt an. Er trug sie in ein Gasthaus und legte sie in eines der freien Betten. Er ahnte nicht, was geschehen war. Vermutete er doch, das es ihre Aufregung vor dem nächsten Tage sei, an dem sie getauft werden sollte.
Als sie am nächsten Morgen erwachte sah sie sich verwirrt um und stand geschwächt auf. Als sie den Raum, in dem sie genächtigt hatte verlies, traf sie Phintor wieder. Ihr fiel wieder ein, was geschehen war und sie zeigte ihm die Bisswunde und erzählte, was geschehen war. Er sah sie erschrocken an und versuchte die finsteren Gedanken, die sich auf beide legten, zu vertreiben. Er sprach ihr Mut zu und sagte, das Glaron über sie wachen würde.

Mandelaya
22-05-2002, 12:28
Die Stunde der Taufe rückte näher und beide gingen gemeinsam zu der Kirche beim Herzogstum und schritten erführtig in die Kirche. Dort knieten sie sich kruz vor dem Glarons zeichen und beteten kurz . Dann wandten sie sich um und gingen langsamen Schrittes weiter in das Kirchenschiff, in dem Vadrak auf sie wartete. Er grüßte beide freundlich mit den ihr bekannten Worten: "Glaron zum grusse". er winkte und bat Mandelaya zu sich, und begann mit der Zerimonie. Am Ende dieser Zerimonie goss er ihr etwas Wasser über ihr Haupt und hieß sie im Namen Glarons Willkommen. Er beglückwünschte sie und wollte sich gerade verabschieden, als Phintor ihn bat sich ihren Hals an zu sehen. Langsam schob Mandelaya ihre langen blonden Haare bei seite und lies Vadrak einen blick auf ihren Hals werfen. Geschockt und erschrocken zu gleich sah er sich die Bisswunde an. Erneut betete er und legte eine Hand auf diese Stelle. Er sprach Segungen aus und sah sie lange Zeit an. Dann sprach er ruhig zu ihr: " Habt keine Angst, Glaron wird Euch beschützen und über Euch wachen und ich bin davon überzeugt, das Ihr einen sehr starken Glauben habt. Nur eines, haltet Euch fern von diesem Wesen und sollte er euch Begenen, so werft ihm Glarons Worte ins Gesicht. Geht niemals alleien des Nachts durch die Stadt." Sie nickte nur und konnte kaum noch einen Ton hervorbringen. Wußte sie doch nicht so recht, was geschehen war. Dann wande er sich Phintor zu, der kurz zu vor einige Stellen aus der Heiligen Schrift zitierte. Er sprach zu ihm:"Ihr seid recht gewand im Umgang mit diesen Worten, möchtet ihr nicht Priester werden?" Phintor sah Vadrak an und sprach mit ruhiger stimme: "Ist es Priestern auch gestatet etwas anderes zu lieben als Glaron?" Vadrak sah Phintor kurz an und blickte dann zu Mandelaya die ruhig im Kirchenschiff stand und diesem Gespräch folgte. Vadrak wendete sich lächelnt Phintor wieder zu und Sprach:"Nein, denn normalerweise sehen sich diese mit Glaron verheiratet." Phintor nickte leicht und schaut kurz zu Mandelaya und dann wieder zu Vadrak. "Dann steht dem ihm wohl etwas im Wege." Vadrak nickte leicht und sprach leise zu ihm:"Bedauerlich". Phintor, von diesem Angebot hin und her gerissen sprach:"ich werde es überdenken." Mandelaya sah Phintor an, wußte nicht so recht, wie sie sich verhalten soll und nickte leicht.
Schnell verabschiedeten sich die beiden von Vadrak und gingen hinaus. Dort unterhielten sie sich und erörterten die Geschehnisse in der Kirche. Mandelaya gab Phintor klar zu verstehen, das sie ihm nicht im Wege stehen würde, sollte er sich für das Priestertum entscheiden. Phintor sah sie lange an und stellte viele Fragen. Diese beantwortete sie ihm zögerlich, aber offen und ehrlich. So ging wohl eine Stunde ins Land, als Mandelaya von Phintor vernahm, das er soviel wie möglich an Gold zusammensparen würde um mit ihr gemeinsam ein Haus zu kaufen, welches sie nach ihrer Eheschließung beziehen würden.
Mandelaya war sehr verwirrt, so das sie diese Worte erst richtig war nahm, nach dem sie im Bett des Gasthauses, in dem sie eingekehrt waren, darüber noch eine Zeitlang nachdachte. Lange lag sie so wach. Sie fand keien Ruhe, zuviele Gedanken und Fragen schwierten ihr im Kopf. Sie richtete sich nochmals kurz auf, nahm einen schluck Wasser zu sich, blickte zu Türe, aus der Phintor entschwunden war, um im gegenüberliegendem Zimmer zu nächtigen und lächelt leicht. Sie stellte das Gals wasser wieder ab und legte sich wieder hin und schlief nun friedlich ein....