T.Leclair
28-05-2002, 21:43
Ein schwarzer Schleier der Traurigkeit umschlingt das große Anwesen und das Herrenhaus des Freiherrn Cornelius Marcus Johannes von Leclair.
Es ist eine warme Sommernacht und nicht ist zu hören außer den Wellen des Meeres, welche unehrbitterlich immer wieder an den Felsen der naheliegenden Küste zerschmettern.
Der Vollmond am Wolkenlosen Himmel herhellt die Strassen der Küstenstadt, doch niemand ist zu sehen. Nicht einmal in der Taverne, in dem die Seefahrer meist bis zu Morgen fröhliche Lieder singen und bis zur vollkommenden Erschöpfung Trinken, ist noch Licht zu vernehmen.
Die Stadt schläft.
Nur in einem Zimmer ist noch schwach flackerndes Licht zu vernehmen. In einem Zimmer des Herrenhauses. Ein Mann, mittleren alters sitzt in einem großen eleganten Thornstuhl in mitten eines kleinen Zimmers. Die Wände sind geschmackvoll geziert von Gemälden und kleinen Wandteppichen. Der Raum strahlt eine natürliche wärme und ruhe aus. Es riecht nach Papier und Tinte und leicht modrigem Holz. Der Geruch stammt offensichtlich von den vielen, schweren Büchern, welche sich in den Regalen zu Hunderten stapeln. Eine kleine Bibliothek.
Und in mitten dieses Raumes, des Wissens und der Stille, hinter einem Edlen und elegant verzierten schweren Schreibtisch steht der Thronstuhl, mit roten Bezügen und Gold bestickten mustern. Der Mann mittleren alters sitzt wortlos da, genießt die Stille und die Vollkommenheit dieses Momentes auf den er seid Tagen gewartet hat.
Nicht länger wird er gequält sein von der entstandenen Einsamkeit die ihm zu teil wurde, nicht länger wird er die Nacht schlaflos in seinem Bett verbringen und sich suchend nach seiner Frau umdrehen, welche ihn alleine in seinem großen Anwesen gelassen hatte.
Ein Anwesen das ihm inzwischen wie ein Gefängnis vorkommt, ein Anwesen das er nicht mehr genießen kann.
In diesem Moment erinnert er sich an die Worte seines Großvaters, der ihm als kleiner Junge in einem Moment der Zufriedenheit sagte: „Um wirklich glücklich zu sein, braucht man jemanden mit dem man sein Glück teilen kann“
Erst jetzt, nach dem schmerzhaften Verlust seiner über alles geliebten Frau Marina Franziska hatte er verstanden was damit gemeint war.
Wortlos sitzt er da und schaut auf eine kleine Flasche, welche in der Mitte des Schreibtisches steht. Eine Flasche die sein ganzes Leid, seine ganze Trauer und seinen ganzen Hass verschwinden lassen kann. Eine Flasche nach der er sich seid Tagen sehnt, bis jetzt aber nicht en Mut besaß sie zu sich zu nehmen. Die grünliche Flüssigkeit schimmert und funkelt im Licht der Kerze und spendet ihm Trost. „Gleich bin ich bei dir mein Engel“ sprach er leise und sanft zu seiner Frau, nahm das Gift in die Hand und stand auf.
Mit müden und erschöpften schritten ging er zum Fenster um einen letzten Blick auf die Welt zu werfen, eine Welt mit Göttern die er nun über alles hasste, weil sie ihm das einzige im Leben nahmen was eine rolle für ihn spielte.
Das Fenster im ersten Stock des prachtvollen Steingebäudes verschaffte ihm einen herrlichen Ausblick über die Stadt und die Bucht. Das Haus selber besaß neben dem Erdgeschoss noch 2 weitere Stockwerke, welche in letzter Zeit jedoch kaum genutzt wurden. Der Herr zog es vor alleine in seinem Arbeitszimmer eingeschlossen die Zeit bis zu seiner Erlösung zu verbringen. Nun endlich war diese Zeit der Erlösung gekommen. Ein Gefühl des Glückes und der Erleichterung überkam ihn als er seine Blicke über den Horizont schweifen ließ. Doch wurde sein Blick schnell abgelenkt.
Eine Gestalt, welche mit einem zerlumpten Gewand gekleidet war, verließ schnellen Schrittes den großen und gut gepflegten Garten des Hauses.
Es ist eine warme Sommernacht und nicht ist zu hören außer den Wellen des Meeres, welche unehrbitterlich immer wieder an den Felsen der naheliegenden Küste zerschmettern.
Der Vollmond am Wolkenlosen Himmel herhellt die Strassen der Küstenstadt, doch niemand ist zu sehen. Nicht einmal in der Taverne, in dem die Seefahrer meist bis zu Morgen fröhliche Lieder singen und bis zur vollkommenden Erschöpfung Trinken, ist noch Licht zu vernehmen.
Die Stadt schläft.
Nur in einem Zimmer ist noch schwach flackerndes Licht zu vernehmen. In einem Zimmer des Herrenhauses. Ein Mann, mittleren alters sitzt in einem großen eleganten Thornstuhl in mitten eines kleinen Zimmers. Die Wände sind geschmackvoll geziert von Gemälden und kleinen Wandteppichen. Der Raum strahlt eine natürliche wärme und ruhe aus. Es riecht nach Papier und Tinte und leicht modrigem Holz. Der Geruch stammt offensichtlich von den vielen, schweren Büchern, welche sich in den Regalen zu Hunderten stapeln. Eine kleine Bibliothek.
Und in mitten dieses Raumes, des Wissens und der Stille, hinter einem Edlen und elegant verzierten schweren Schreibtisch steht der Thronstuhl, mit roten Bezügen und Gold bestickten mustern. Der Mann mittleren alters sitzt wortlos da, genießt die Stille und die Vollkommenheit dieses Momentes auf den er seid Tagen gewartet hat.
Nicht länger wird er gequält sein von der entstandenen Einsamkeit die ihm zu teil wurde, nicht länger wird er die Nacht schlaflos in seinem Bett verbringen und sich suchend nach seiner Frau umdrehen, welche ihn alleine in seinem großen Anwesen gelassen hatte.
Ein Anwesen das ihm inzwischen wie ein Gefängnis vorkommt, ein Anwesen das er nicht mehr genießen kann.
In diesem Moment erinnert er sich an die Worte seines Großvaters, der ihm als kleiner Junge in einem Moment der Zufriedenheit sagte: „Um wirklich glücklich zu sein, braucht man jemanden mit dem man sein Glück teilen kann“
Erst jetzt, nach dem schmerzhaften Verlust seiner über alles geliebten Frau Marina Franziska hatte er verstanden was damit gemeint war.
Wortlos sitzt er da und schaut auf eine kleine Flasche, welche in der Mitte des Schreibtisches steht. Eine Flasche die sein ganzes Leid, seine ganze Trauer und seinen ganzen Hass verschwinden lassen kann. Eine Flasche nach der er sich seid Tagen sehnt, bis jetzt aber nicht en Mut besaß sie zu sich zu nehmen. Die grünliche Flüssigkeit schimmert und funkelt im Licht der Kerze und spendet ihm Trost. „Gleich bin ich bei dir mein Engel“ sprach er leise und sanft zu seiner Frau, nahm das Gift in die Hand und stand auf.
Mit müden und erschöpften schritten ging er zum Fenster um einen letzten Blick auf die Welt zu werfen, eine Welt mit Göttern die er nun über alles hasste, weil sie ihm das einzige im Leben nahmen was eine rolle für ihn spielte.
Das Fenster im ersten Stock des prachtvollen Steingebäudes verschaffte ihm einen herrlichen Ausblick über die Stadt und die Bucht. Das Haus selber besaß neben dem Erdgeschoss noch 2 weitere Stockwerke, welche in letzter Zeit jedoch kaum genutzt wurden. Der Herr zog es vor alleine in seinem Arbeitszimmer eingeschlossen die Zeit bis zu seiner Erlösung zu verbringen. Nun endlich war diese Zeit der Erlösung gekommen. Ein Gefühl des Glückes und der Erleichterung überkam ihn als er seine Blicke über den Horizont schweifen ließ. Doch wurde sein Blick schnell abgelenkt.
Eine Gestalt, welche mit einem zerlumpten Gewand gekleidet war, verließ schnellen Schrittes den großen und gut gepflegten Garten des Hauses.