| Dimaethor Pengon |
04.12.2013 16:36 |
Ein Pfeil und sein Ziel
Langsam schaukelte das Schiff in den Hafen Britains ein. Der Elf saß in tiefer Meditation versunken unter Deck und hatte seinen Bogen quer über seine im Schneidersitz befindlichen Beine gelegt. Seine Ohrenspitzen zuckten kurz, als er das Geräusch der Planken und Taue vernahm, die an Land geworfen und ausgefahren wurden. Er öffnete die Augen und erhob sich langsam. Er wollte nicht mit einem der Menschenschiffe übersetzen, doch war keines der Elfenschiffe mehr gefahren. So lief er über die Planke und betrat den Boden Britains.
Er ließ den Blick schweifen, eine hässliche, graue Stadt. Wie sich hier jemand wohlfühlen konnte, war ihm unverständlich. Er erkundigte sich bei den Wachen und im Hafen arbeitenden Menschen und fand nach einer kurzen Suche die Fähre nach Cerinor. Er sprang auf das Schiff und war froh, endlich wieder elfische Arbeit unter seinen Füßen zu wissen. Der Kapitän ließ das Schiff zum auslaufen bereit machen und der Elf kletterte ins Krähennest, von dem er sich einen kurzen Überblick über den Hafen Britains verschaffte. Nachdem das Schiff langsam auslief, richtete er den Blick in Richtung Horizont, an dem sich irgendwo in wenigen Stunden die Insel Cerinor auftun würde.
Er wusste noch nicht, was er zu erwarten hoffte, doch war er zuversichtlich, dass es etwas gutes war.
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