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Alt 20.07.2005, 16:07
Freiheit
#7
Ebana Mashnakh
Reisender
 
Registriert seit: 23 May 2005
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Nervös lief sie neben Yeno her, streichelte hin und wieder über seinen Kopf. War sie nun frei, bestand keine Gefahr mehr für ihr Leben? Marn war endlich zurückgekehrt aus Lorkrum und vor wenigen Augenblicken hatte er ihr berichtet, dass es getan sei. Das Orklager, in dem sie fast ihr ganzes Leben verbringen musste, bis auf ihre ersten fünf Lebensjahre, wurde von Marn zerstört. Jeden Ork hat er abgeschlachtet und die Hütten verbrannt. Doch scheinbar ist ihm dabei nichts passiert.
"Er muss ein mächtiger Magier sein, wenn er ganz allein mit allen fertig geworden ist, ohne auch nur eine einzige Schramme abzubekommen." Erzählt sie bewundernd Yeno, ihrem Wolf.
Hin und wieder schaute sie sich um, suchend nach Gefahren oder dergleichen. Nur langsam wird sie sich daran gewöhnen, nicht mehr ängstlich über die Schulter blicken zu müssen. Denn die Gefahr von den Orks aufgespürt zu werden, die ist nun für immer vorbei.

Doch eines bereitet ihr noch kopfzerbrechen; was ist mit Marn los? Nach seiner Rückkehr strahlt seine Aura noch kälter, er schien gegenüber Fremden noch unfreundlicher und abweisender zu sein, als sonst. Bildete sie sich das wirklich nur ein, wie Marn sagte? Möglich wäre es schon, vielleicht war er an diesem Tag einfach nur gereizt oder müde von der langen Reise. Doch andererseits, welche Spuren hinterlässt es bei einem Mann, der zwei Dörfer der Orks zerstört hat. Frauen und Kinden niedermetzelt und dies nur mit einem achselzucken abtut. Ebana hofft inständig, dass es Marn nicht zerstört hat und sie dann daran Schuld sein würde.
Dies könnte sie sich nie verzeihen, da sie es war, die Marn gebeten hat, in ihrem Namen alle zu töten.
Ebana Mashnakh ist offline  
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