Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 26.08.2006, 02:51
#12
Aimina Shadar
Reisender
 
Registriert seit: 09 Jul 2006
Beiträge: 36
Ein Ringen nach Luft war es als Aimina, halb begraben unter dem Körper eines Ogers und und Gliedern, wie Armen und Beinen, von Orks zu sich kam. Unweit ihrer Selbst lagen zwei erschlagene Trolle umringt von anderen Leichen auf dem Boden während das Blut all der Gegner sich seinen Weg über den steinernen, staubigen Boden suchte, zwischen den Rillen entlang laufend. Einige kurze Momente der Besinnung verstrichen. Sie war mit Janaea Dogrem hier, auf deren Schreiben hin. Die Tür einer der Zellen war aufgesprungen und hatte eine ganze Horde der wilden Bestien freigegeben so dass sie zurückgedrängt worden waren. Irgendwann verlor man die Übersicht unter den Schlägen und dem Einstürmen der, nach Mord trachtenden Wesen.
Als das Zurückweichen dann nicht mehr möglich gewesen war traf sie der Arm eines Ogars und schleuderte ihre verwandelte Gestalt welche sogleich wieder ihr wahres Äusseres Preis gab unsanft und eines laut hallenden Aufpralles gegen die Wand…

Nur mit größter Mühe streckte sie einen der dünnen, aufgeschürften Arme über den Koloss hinweg und zog sich am Gürtel eines anderen Ogers unter der Schwere hervor. Ihre Kleidung war dreckig und voller Blut, die Verletzungen der Arme brannten gleich ihrer linken Gesichtshälfte welche spürbar wie sichtbar einen blauen Schimmer anzunehmen begann. Der Blick schweifte von einem Ende des Ganges hin zum anderen ehe Aimina stockte. Ein Geräuch in ihrem Rücken veranlasste sie über die eigene Schulter zurück zu sehen. Ein weiterer Ork stand nur wenig Schritte ihrer eigenen Person von ihr Entfernt und gröhlte Laut, die Axt in seiner Pranke dabei anhebend. Ohne zu zögern begann sie zu laufen, sprang oder stieg über die leblosen Körper hinweg.
Das erreichte Tempo ließ sich, angekommen am Torbogen nur schwerlich bremsen als sie die Treppen hinab in den nächsten breiten Korridor lief. Ihre Schritte verhallten weit hinter ihr und nur im letzten Moment wich sie dem Schlag eines Ogers aus welchen sie in der Düsternis des steinernen Baus zuerst gar nicht wahrgenommen hatte. Sie duckte sich an ihm und seiner ausholenden Faust hinweg, kam am Rande der großen Halle an, in welcher sie hoffte Janaea zu finden. Anstatt dessen jedoch raubte ihr ein weiterer Aufprall die Luft, lies ihre Knochen in schrecklich dumpfem Ton knirschen und Brechen. Ein metallische Geschmack von Blut legte sich auf ihren Lippen, auf ihrer Zunge während noch in selbigem Augenblick Schwärze, Einkehr hielt und ihr die Sinne raubte.
Der Fürst hatte sie, verborgen hinter der Eckmauer, ohne Vorwarnung und ohne jegliches Zögern, scharfer Augen erblickt und war seiner Natur treu geblieben. Die Kriegerin, Dogrem, war nicht weit von ihr, lenkte die Bestien auf sie selbst, sie hinfort lockend und die Meisten erschlagend…

Aiminas Zustand war kritisch jedoch weit vom Tode entfernt als Madame Dogrem sie schneller Schritte aus der Höhle trug, den herabstürzenden Felsen der Decke nur durch Glück ausweichend so das wenig und lediglich kleinere Steine die Beiden trafen. Von Aimina ging keinerlei Bewegung aus, auch dann nicht als ihre Wunden notdürftig jedoch scheinbar von wissenden Händen versorgt wurden. Schließlich trug sie Janaea den ganzen Weg nach Britain und hin zum Heilerhaus wo man sie auf ein Bett legte.

Ihr Geist jedoch ruhte in tiefem Schlaf und den Schmerz ihrer Wunden vermochte sie nicht zu spüren, dem Schlaf eines komaartigen Zustandes erlegen…
Aimina Shadar ist offline  
Mit Zitat antworten