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Alt 10.04.2009, 00:02
#6
Denos Dagisto
Reisender
 
Registriert seit: 10 Mar 2009
Beiträge: 1.018
Es war dunkel im Haus auf Valarian, nur der Mond schien durch
die Fenster und erhellte den Raum in einem milden weiss.
Denos saß zwischen den Strahlen, sein Kopf ruhend auf der Lehne von
einem der massiven Steinstühle. Auf seiner Stirn lag ein nasser
Lumpen und er atmete tief durch.Der Tag war kein guter gewesen
und hatte darin geendet das er sich in Britain zum Deppen gemacht hat.

Feuersalamander hieß das Zeug welches ihn regelrecht in den Magen
geboxt hat. Aus frust wollte er was starkes in der Krähe trinken und
bekam mehr als er wollte. Lyssa drang ihn von seinen sorgen zu sprechen,
das wollte er aber nicht.
Es gab sachen die niemanden was angingen, vorallem diese angelegenheit.


Der name der Angelegenheit war Victoria.
Die Tochter von Ramirez Decram, eine junge Frau die Denos zuerst nur
belächelt hatte. Sie wirkte so verzogen wie es nur eine Tochter hohen
standes sein konnte. Dennoch erkannte er in ihr vieles was auch er schon
erlebt hatte, die Hand des Vaters im Nacken. Als Tochter eines Mann aus
Maleth war sie sogar noch mehr im Fadenkreuz als ein Sohn es je sein könnte.

Er änderte seine meinung über die Wochen hinweg. Beide wurden Freunde, eine
freundschaft welche grossteils darauf beruhte das Victoria jemanden brauchte
dem sie von ihrem schwarm und ihren problemen erzählen konnte. Denos hatte
immer ein offenes Ohr für sie und oftmal guten rat,
welchen Victoria meistens einfach abwimmelte.

Dann eines Tages kam Denos in die Krähe, dort war ein Geisterwesen und
sorgte für Trubel. Neben einigen Leuten war auch Victoria da, wegen dem Wesen
beachtete er sie weniger. Erst als der Geist anfing Möbel durch den Raum zu
schleudern kam in ihm sorge auf, immer wieder sagte er ihr das sie weiter weg
sollte von dem Geist. Irgendwann endete der Spuk, erst nun bemerkte Denos
das Victoria leicht angetrunken war.

Bei Nephar sie hatte eine Schnappsflasche, was dachte sich Vaelan dabei?!
Dazu suchte sie nun den Spielmann und wollte tanzen, dieser war aber
schon weg und da ging sie auf die Strasse und rief nach ihm.
Wenn das der Grosmeister wüßte! Denos eilte ihr nach und folgte ihr bis zur
inneren Stadtmauer bei den Treppen. Dort lehnte sie unter der Mauerbrücke
an einer Wand und sah Denos verstohlen an, sie winkte ihn herran mit einem Finger
und er sah sie tadelnd an. Als sie ihn küssen wollte verneinte er und ihre Stimmung
schlug um, sie weinte und wirkte aufgelöst. Er war verzweifelt und versuchte sie mit
leeren Worten aufzuheitern. Da enwickelte er eine schnappsidee.
"Küsse sie, zeig ihr das sie was wert ist, vielleicht hörte sie dann auf vom
eigenen Tod zu reden."
So küsste er sie, ihr entglitt dabei die Flasche welche beim wegrollen den restlichen
inhalt verlor, wenigstens das Zeug war nun weg.

Der Kuss endete und sie wollte an einen ungestorten Ort, so gingen beide
zu seinem Haus. Endlich hatte er sie aus Britain raus.
Nur gut das es zu keinem Eklat gekommen war in der Stadt.
Bei ihm zuhause gingen beide rein und sie sprachen über das
passierte, nach einigen pikanten momenten ging Victoria dann mit roten
Kopf. Denos sah ihr nach beim gehen und er seufzte innerlich, sie war so
aufgewühlt wegen Rajanh und nun musste er auch noch dazwischen kommen.

Ein weiterer Tag verstrich, der Tag des Frühlingsfest! Denos war schon
aufgeregt, endlich ein Fest. In Maleth waren diese öfter, dieses Land brauchte
mehr davon.
Victoria suchte ihn wiedermal auf und beide besprachen alles was
passiert war, wie zuvor musste er sich auch wieder dies und das über
Rajanh anhören. Er merkte das es ihm missfiel, warum eigentlich?
Ohne es zu merken hatten sich gefühle für Victoria entwickelt, er zweifelte
nun an alle seine vergangenen taten. Wollte er sie in Britain wirklich nur
Küssen um sie aus der Stadt zu bekommen?! Er war sich unsicher.

Nephar sei dank klopfte es an der Türe, es war Elayne welche Kleidung
wollte für das Frühlingsfest. Denos war froh darüber sich in Arbeit werfen
zu können. Während des Arbeitens erfuhr er das Rajanh wohl nicht
kommen könnte und das Victoria niemanden zum Tanzen haben würde.
Er versprach ihr mit ihr zu Tanzen, doch hatte sie das wohl nicht wirklich
regestriert. Beide Frauen gingen nach einer weile.

Denos machte sich auf zum Fest, es waren erst wenige vor Burg Decram.
Nach einer weile war die Feierlichkeit im vollen gange, als der Spielmann
eine feine Melodie begann hatte er ein kribbeln in den Beinen und wollte nun
tanzen. Er forderte Victoria auf zum Tanz und beide eroberten den Platz
und tanzten die anderen paare in grund und boden.
Es war herrlich, sie ließ sich perfekt führen, so einen spass hatte er seid
seiner abreisse von Maleth nicht mehr.
Nach dem langen Tanz wollte Victoria wo anders hin um sich etwas
auszuruhen, Denos nahm eine Flasche Wein mit und beide begaben sich
zum Meer hinter Denos Haus.
Dort befreiten sich beide von den Schuhen, sprachen, tranken wein und
schwammen etwas im noch recht frischen wasser des Meer.

Sie war eine Perle unter den Erbsen in diesem Land..
Lag es nur an ihrer schönheit oder ihrer art? Nein. Es lag auch daran das
sie von seinem Volk war, bei ihr klangen die alten Lehren in seinen Ohren.
Er näherte sich ihr und wurde wieder abgewiesen, sie hatte Gefühle für
beide, doch für den anderen wohl mehr. Sie wollte keinen von beiden verletzen.
Der Schneider hatte nichts gegen Rajanh, doch langsam konnte er den
Namen aus ihrem Mund nicht mehr hören.
Er sprach auf sie ein doch trug es wenig früchte, er erzählte ihr was er tun
würde wenn er ihre wahl wäre. Kein versteckspiel, ehrlichkeit und offenheit,
das auch ihrem Vater gegenüber wie es sich gehören sollte.

Sie wollte dann nur wieder zum Fest, mit wenig Wahl führte er sie
hin und da war Rajanh schon. "Genau gib sie einfach ab" dachte er sich.
Wie dumm musste man sein, als er nach hause ging fluchte er sich
selber aus. Eine stimme in seinem hinterkopf sagte ihm "denk an Margia".
Doch daran wollte er nicht denken, beide hatten sich gegenseitig nur benuzt
und er würde mit ihr eh nicht nach den Lehren seines Volks leben können.
Sie war eine Schankfrau in der wohl verwerflichsten Taverne in Brtiain, er
mochte den Ort aber mit jedem Tag blieb er mehr und mehr auf
Valarian und ging weniger nach Britain, er misste es nicht.

Schlussendlich kam der heutige Tag, Victoria suchte ihn wieder auf.
Sie erzählte ihm dies und jenes von Rajanh, er nahm es gelassen. Sie musste
sich im ende entscheiden und wenn es so kommen würde, würde er
nicht im weg stehen. Rajanh war aus Maleth wie er, die ehre Gebot es
ihm sich nicht weiter einzumischen. Leichter gesagt als getan, sie wollte
nur einen Teppich bestellen und beide fanden sich auf dem Bett küssend
wieder. Beide brachen dann aber ab und besprachen den Teppich.
Vielleicht sollte es nicht sein, doch in einem winkel seines Herzens hoffte
Denos doch das es eine möglichkeit gäbe.
Er will sie lieben und ehren, ganz nach dem brauch mit allen sachen geklärt
mit ihrer und auch seiner Familie. Doch war da noch ein großer Brocken im weg
und diesen musste Victoria selber aus dem weg räumen so sie ihn wirklich lieben
würde..

Dank seiner Magenverstimmung wurde er aus den Gedanken gerissen.
Verflucht sollte dieses seltsame Land sein, mit seinen zügelosen Frauen zu
welchen er sich hatte hinziehen lassen. Verflucht sollte dieses Gesöff namens
Feuersalamander sein, verflucht sollte er selber sein mit seinen Gefühlen für
eine Frau welche eigentlich schon einen Mann im augenschein hat.
Er sollte sie einfach lassen. Jedenfalls wusste er das er genug hatte von anderen
Frauen, erstmal würde nun seine Arbeit vorgehen. Er hoffte wirklich das er das
durchhalten würde.
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Geändert von Denos Dagisto (10.04.2009 um 00:26 Uhr).
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