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Die arkane Gemeinschaft
Band I
Vorwort zur Gesamtreihe
Es ist ein weites Feld, diese arkane Gemeinschaft, so es sie denn gibt. Denn anders als jede andere Gruppe unter den Rassen, sei es ob wir von Handwerkern, Adeligen, Kämpfern oder sonstigen Wissenschaftlern sprechen, ist es unter den Begabten der magischen Künste mühselig Grenzen zu ziehen oder wahre Definitionen zu finden. Ein jeder Magier scheint sich selbst erneut erfinden zu wollen, seine eigenen Zugehörigkeiten auszulooten und auch die Wege der Magie, ob es nun wirklich drei oder mehr seien, für sich eigens zu erkunden. Auch ich persönlich habe so manche Erfahrung hierzu gemacht, viele Meinungen gehört und teilweise darüber gestritten und gewissermaßen auch in der Zeit meines Lebens erforscht. So wurde mir der Gedanke offenbart, dass die Erforschung der unseren, in all den Facetten des Zusammenlebens, des Öffentlich wie Privatem nie wirklich von statten ging oder nicht in einem umfassenden Werk erfolgte. Freilich ist es geboten, bei einer Beobachtung der Arkanen wie so oft nicht auf Vollständigkeit, letztem Schluss und einziger Wahrheit zu drängen und auch ich wehre diesen persönlichen Anspruch ab. Denn all diese Forschung war stets personenbezogen auf mein eigenes Leben und so ist dies letztendlich auch ein persönliches Opus, jedoch unter Umständen das größte, dessen ich mich je widmen werde.
Beginnend mit den Gebieten um die Zirkel selbst, um die Wege der Magie, den Glaubensrichtungen der Arkanen, Riten, Ausbildung und der Verortung in der uns gegebenen Gesellschaft im Reich Fearlan, eröffnen sich für meine Forschungen ein derartig gewaltiges Feld, dass ich wohl nicht hoffen kann, ein vollendetes Werk zukünftigen Arkanen zuführen zu können. Doch gerade die Offenheit dieser Wissenschaft, einer Wissenschaft von Beobachtung der Gesellschaft, reizte mich stets und motiviert so auch zur Zusammenstellung dieses Werkes.
Die Verbindung dieses Werkes mit meinem eigenen Leben ist gewissermaßen auch ein Testament und eine Tatenerklärung, denn ich werde nicht müde werden, meine eigenen Positionen in den jeweiligen Erklärungen zu erläutern. Ich scheue mich keiner Offenheit meines Charakters und meiner eigenen Taktikten und Wege um neben anderer Namen auch den meinen in den jeweiligen Beispiele anzuführen und so einen Garant für die wahrheitsgemäße Alternativen zu leisten.
Doch ist dieses Werk auch stets ein Spiegel der jeweiligen Zeit, im Beginn des Jahres 1313, und so hoffe ich, dass mir mein zukünftiges ich, wie auch niemand anderes dereinst einen Vorwurf aus alten Positionen bilden wird, denn gerade der Arkane weiß um die Wandlung der Wissenschaft, von Positionen im Zuge einer offenen Diskussion und dem Wandel der Dinge in dieser Welt. Gerade Britannia war hiervon immer betroffen und diese Veränderungen will ich nicht für mein Alter und somit auch das Alter dieses Werkes ausschließen.
Jonah Decram
Britain Im Jahre 1313
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