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Alt 09.02.2014, 08:42
Band II - 1. Vorwort
#3
Jonah Decram
Reisender
 
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Die arkane Gemeinschaft
Band II
Von der Krone Fearlans und den Arkanen
1. Vorwort

Durch meine Geschichte, war ich stets in die Ereignisse um Fearlan und vor allem das Herzogtum Britannia eingebunden. Aus einem anderen Kulturkreis entsprungen, war mein Haus Decram einst eng mit der Politik des Herzogtumes verbunden und mein Vater, Ramirez Decram, diente viele Jahre dem Wohl des Reiches als Baron, erst direkt dem Herzog, hiernach dem König unterstellt. Als Erbe des Namens Decram und involviert in den Zusammenschluss des Ordens der Yil’Dan stand ich oftmals in der ersten Reihen der Politik und war an zahlreichen Beratungen, wie auch Schlachtzügen beteiligt, wenn es um die Geschickte der Heimat Fearlan ging. Meine arkanen Fähigkeiten waren hier oftmals von Nutzen oder gar in erster Linie ausschlaggebend. So habe ich für mich in diesen Jahren gelernt, dass der Umgang von Politik und Magie zu einer Frage wird, wie man diese Felder verbindet, unter welchen Dienstherren man sich stellt, mehr noch, wie man die Gemeinschaft der Magier in der Gesellschaft eines Königreiches und einer von Ständen verorten kann und soll. Durch mein Studium alter Schriften, meinen eigenen Erfahrungen und den Gesprächen mit verschiedenen Vertretern unserer Gemeinschaft, konnte ich hierbei verschiedene Wege beobachten, deren Darlegung ich als elementar ansehe im Studium der Arkanen. Es geht hierbei weniger um eine Anweisung an andere Magier, als um eine umfassende Darlegung meiner Beobachtungen. Ich stehe mittlerweile außerhalb des Dranges große Gruppen zu einer Richtung zu bewegen, die ich zweifelsohne selbst anstrebe, doch auch meinen eigenen Weg will ich kurz darlegen. Denn fern der verschiedenen Höhen und Tiefen, die ich durch mein Tun durchwanderte und zweifelsohne zu großen Teilen selbst verantworten muss, rechne ich mich selbst doch einer Gesinnung und einer Zugehörigkeit zum Reich zu. Gerade meine Zeit im Exil in der Heimat meiner Familie Maleth und der Insel Moonglow, sehe ich es doch berechtig, mich zu jenen Loyalen der Krone zuzurechnen. Denn gerade die bewusste Wahl der Abgeschiedenheit hat mich nicht von meinen Motiven abgebracht, sondern eher Verstärkung in meiner Verbundenheit zur Krone Fearlans und vor allem jener Herrschaft in Britannia hervorgebracht. Es war ferner mehr eine Zeit der Meditation und dem Zurechtlegen einer Taktik, die nicht allein mir dienen sollte, sondern auch einer gesamten Gemeinschaft unter einer in meinen Augen göttergewollten Ordnung von Ständen. Ich selbst sehe die Magier indessen auch als Teil eben dieser Ordnung an, als eigenen Stand, der jedoch im Gegensatz zu Klerus, Adel, der Bauernschaft und dem Stand der Handwerker und Händler nicht leichthin definiert und abgegrenzt werden kann. Doch ist es für mich durchaus sinnvoll, diese Idee zu übernehmen, auch wenn ich in Folge zeigen möchte, dass es hierzu auch andere Geistesrichtungen gibt. Aber meine persönlichen Aufgaben, Bürden und doch auch Ehren lassen sich leichter definieren, wenn man sich dieser Gruppe zugehörig sieht, die in ihrer Definition nicht alleine auf die Gabe der Magie allein bezieht, als auch eines gewissen Lebensstils.
Doch gerade das Problem dieses Standes ist, dass ein jedes Mitglied dies anders sehen mag und persönliche Vor- und Nachteile hierüber abzuwägen hat. Eben hierzu möchte ich jedoch die Theorien um die Gemeinschaft in diesem ersten Band dem Zusammenspiel von Macht und Politik und vor allem dem Königreich Fearlan mit den unseren widmen und hoffe auf eine Beteiligung und Einbezug dieses Wissens und der Ansichten in den zahlreichen Diskussionen in unserer Mitte.
Jonah Decram
Britain Im Jahre 1313
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