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Alt 04.02.2015, 23:51
#4
Etheldir
Reisender
 
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Zu Besuch in Minoc


Tage und Nächten vergingen. Lilianae und Etheldir besprachen, wie sie mit der „weissen Wölfin“ sprechen sollten.


„Seid dominant, zeigt keine Schwäche.“ hatte Liandrel beide gemahnt.

Etheldir hatte sich diese Wort gut eingeprägt. Immer noch beschäftigte ihn die Tat der Menschenfrau, was wohl an der besonderen schwere dieser lag. Er verschaffte sich Ruhe indem er seine Kampfkünste verbesserte und durch die Wälder zog.

Einige Tage vor der Zusammenkunft, kam einer von Etheldirs Brüder zu ihm.

„Es wird die Kunde verbreitet, dass der Anführer der grauen Stadt, auch Bolwen genannt, seine Untergebenen dazu aufgefordert hat jeden Waldelf in ihrem Gebiet zu töten. Daher sollen sich alle Waldelfen in die Sala zurückziehen.“ sprach er zu Etheldir.

Etheldir verbreitete ebenfalls die Kunde an weitere Elfen in der Sala, bevor er Liandrel aufsuchte.
Dieser schien sich gerade auf den Weg aus der Sala zu machen.

„Wohin führt dich dein Weg Bruder?“ fragte Etheldir Liandrel.

Sorge lag in seiner Stimme, gerade nach der Kunde die verbreitet wurde.


„Ich bin auf dem Weg zu einem Treffen, magst du mich begleiten?“ antwortete er ruhig.

Er schien die Sorge Etheldirs bemerkt zu haben.

So zog Etheldir mit Liandrel los durch das Mondtor in Richtung Minoc. Etheldir war lange nicht mehr dort gewesen. Sie wurden auch bereits erwartet. Etheldir hatte diese Frau bereits schon einmal gesehen. Als sie Geleitschutz gestellt hatte und mit den Menschen eines der Dämonentore geschlossen hatten. Scheinbar war diese Frau eine der mächtigeren Menschen. Etheldir blieb wachsam. Er hatte jetzt in so kurzer Zeit soviele negative Dinge von den Menschen gesehen, als das er ihnen voll und ganz vertraute. Liandrel schien gelassen, was ihn etwas wunderte. Sie schritten voran. Vorne das Menschenweibchen, Liandrel dahinter und zuletzt Etheldir. Sie gingen in Richtung einer großen Burg. Dort angekommen war Etheldir sehr überrascht. Noch nie hatte er soviele bewaffnete Menschenwachen gesehen. Überall waren Wachen in Metallrüstungen und blauen Umhängen postier. Tore und Türen wurden auf geheiß der Frau geöffnet, ehe sie sich an eine der Wachen wand und etwas sagte was Etheldir nicht verstand. Die Wache deutete auf eine kleine Holztür zu ihrer Linken. Sie betraten den Raum. Als Etheldir durch die Tür schritt war er positiv überrascht. Der Raum war gefüllt mit Blumen und Natur, soviel wie dort hineingepasst hatte. Das machte ihm den Aufenthalt dort wesentlich leichter. Auf einer Seite prangten große Fenster, durch die man weit nach unten auf das Meer schauen konnte. Das rauschen des Meeres war ebenfalls in diesem Raum zu hören. Nach einer kurzen Wartezeit trat eine junges Menschenweibchen mit goldenem Haar und einer Krone auf ihrem Haupt und den Raum. Das Menschenweibchen, welches sie geführt hatte, neigte ihr Haupt vor dem anderen Weibchen und begrüßte sie mit seltsam vielen Worten. Liandrel und Etheldir begrüßten die junge Frau in ihrer sprache, diese lächelte freundlich und ging durch den Raum, bis sie sich auf einem Stuhl niederließ. Sie deutete Liandrel sich zu setzen, Etheldir hielt währenddessen die andere Frau im Auge. Er war sich immer noch nicht sicher ob er diesen Menschen trauen konnte. Komischerweise hatte er nicht das Gefühl das von der jungen Frau, welche neben Liandrel saß, eine Gefahr ausging. Bei der anderen war er sich jedoch nicht sicher und behielt sie daher genau im Blickfeld.


„Entspann dich Bruder, von ihnen geht keine Gefahr aus. Du kannst dich ruhig neben sie stellen. Sicher würde es Alessandra ebenfalls besser gefallen wenn du nicht mehr hinter ihr stehst.“ wandte sich Liandrel an ihn.

Etheldir nickte nur und stellte sich dann neben die Frau mit Namen Alessandra. Trotz der Worte seines Bruders blieb er wachsam und hielt einen gewissen Abstand zu Alessandra. Das Gespräch zog sich in die Länge. Etheldir dachte sich, dass es um das Problem mit der „grauen Stadt“ ging.
Nach einiger Zeit erhob sich Liandrel und verabschiedete sich von der blonden Frau. Etheldir tat es ihm gleich und beide wurden von Alessandra wieder zurück zum Mondportal gebracht. Etheldir war erleichter dass alles so gut gelaufen ist und es keine Zwischenfälle gab. Jedoch war er sich, was die Menschen angeht, immer noch nicht sicher. Liandrel und Alessandra wechselten noch einige, wie es schien, freundliche Worte. Danach verschwanden die beiden durh das Mondportal wieder zurück in die Sala.

Seine andere Aufgabe hatte Etheldir nicht aus dem Blick verloren. Er entschied sich jedoch nun etwas auf einem Baum zu ruhen und die Natur zu genießen.
Etheldir ist offline  
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