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Alt 10.02.2015, 10:33
#13
Alessandra Rodin
Reisender
 
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Der Konflikt mit den Waldelfen hatte sich verschärft, als die Order ausgegeben wurde, dass die Waldelfen unter Androhung der Todesstrafe die Grafschaft Britain nicht mehr betreten dürften. Doch zum Glück wusste Liandrel zu unterscheiden und so konnte Alessandra weiterhin Kontakt zu den Waldelfen pflegen.

Mittlerweile lehrte sie nicht nur Lilianae, sondern auch Etheldir die Sprache der Menschen. Es fiel Alessandra leichter als befürchtet, denn Liandrel war nie dabei anwesend, um als Dolmetscher zu agieren. So blieb nur das Deuten auf Gegenstände, Körperteile oder Elementen der Natur, um die ersten Begrifflichkeiten deutlich zu machen und zu lehren.

Alessandra genoss mehr und mehr den Wald nahe der Sala, die Ruhe aber auch den offensichtlichen Frieden, der dort vorherrschte. Die Waldelfen sahen vieles anders, als die Menschen es taten..und es wohl auch niemals anders tun würden. Ein Schamgefühl kannten sie nicht, Politikwirren waren ihnen fremd und auch die strengen Gesetze der Götter fanden dort kaum Einzug. Mit einem inneren Schmunzeln musste Alessandra daran denken, als sie Liandrel den Glauben an Volo erklären wollte und der Waldelf daran kaum Schlechtes fand.

Bald schon würde sie eine gewisse Zeit bei ihnen verbringen..nicht in deren Heiligtum aber an der Grenze. Sie war nicht der erste Mensch dort aber dennoch empfand Alessandra es als große Ehre, dass die Waldelfen es ihr erlaubten. Wie Lilianae und Etheldir die Sprache der Menschen lernen wollten, so wollte Alessandra mehr lernen..über die Natur..und der Welt, in der sie lebten. Doch insgeheim hoffte sie, eine Brücke zu schlagen zwischen den Waldelfen und Menschen...denn es waren vor allen Dingen die Menschen, die davon profitieren würden.

So begann sie dann ein Tagebuch zu führen, um ihre Erlebnisse festzuhalten.
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