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Alt 08.05.2015, 10:17
#5
Laisa Nudan
Reisender
 
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*Nachdem sich der Gardist am Fenster zu erkennen gab und Brutus in den oberen Stock weggesperrt wurde, öffnete Laisa die schwere Eisentüre des Alchimisten-Kontors, um den Gardisten hereinzulassen.*

„Was ist hier geschehen, … geht es Euch gut?
Wir haben von hier eine dunkle dürre Gestalt wegrennen sehen, die wohl versucht hat, hier gewaltsam einzudringen. Wir hätten sie fast gehabt, doch dann warf sie eine Phiole mit Reagenzien nach uns, die uns die Sicht nahm und das atmen erschwerte. Aber zum Glück habt ihr einen wachsamen Begleiter, der schlimmeres verhindert hat.“

*daraufhin antwortet Laisa noch etwas benommen …*

„Mir ist nichts geschehen, danke der Nachfrage.
Ich habe mich nur furchtbar erschreckt und im ersten Moment wusste ich nicht, was hier los ist.
Eigentlich schlafe ich ja garnicht hier, sondern in meinem anderen Haus.
Aber es war gestern wieder so spät, da habe ich mir gedacht, ich bleibe die Nacht über hier, um morgen in aller Frühe mich gleich wieder an mein Werk machen zu können. Ich habe noch ein paar dringende Bestellungen zu erledigen und weiß nicht, wo ich sonst all die benötigte Zeit hernehmen soll.
Na da muss ich mich dann wohl nacher bei meinem alten Flohpelz bedanken.
Der bekommt ein extra schönen fleischigen Knochen.“

*bei diesen Worten fällt ihr Blick über die Schulter des Gardisten hin zum Eingang, wo eine Nachricht mit einem Dolch in den Holzpfosten gerammt hängt*

„Was ist denn das hier …“

*nachdem sie um den Gardisten herumgegangen war und nun an der Türe stand, zog sie den Dolch aus dem Holz und ging mit der Nachricht zu dem Gardisten hin, da dieser eine Fackel in der Hand hielt, um in deren Licht die Nachricht besser lesen zu können.
Ihre Augen überflogen die Zeilen fix und blieben an dem Symbol mit den sich windenden Schlangen hängen.
Dann hielt sie die Nachricht zum Gardisten hin, so dass er sie auch lesen konnte und sagte …*


„Hier habt ihr den Grund, für diesen nächtlichen Radau.
Man gönnt mir anscheinend nicht die Butter auf dem Brot.
Sieht so aus, dass ich da wohl jemanden ein Dorn im Auge bin, der durch meine Anwesenheit und durch meine Geschäfte nun seine minderwertige Ware nicht mehr losbekommt und die Leute lieber hier einkaufen, als wo anders, wo man nicht weiß, was man bekommt.
Wenn man richtig nachschaut, klaut er sie von den Toten in den Katakomben, um sie für teuer Gold weiter zu verkaufen.
Aber so leicht mache ich es niemandem.
Wenn dieser feige Hund will, das ich verschwinden soll, dann soll er mir dabei in die Augen schauen und es mir ins Gesicht sagen, während ich ihm diesen Dolch hier in sein verfluchtes schwarzes Bastardherz ramme.“

*den Dolch in der Hand dabei leicht abwiegend …*
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Geändert von Laisa Nudan (08.05.2015 um 10:39 Uhr).
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