|
Mit eiligen Schritt ging Rikonia auf der Ostbank zu - ihr ist eingefallen das sie noch eine leere Flasche im Fach liegen hatte - Genau das richtige für die Gilde - desto mehr leere flaschen, desto mehr blend- und rauchbomben konnte diese herstellen.
Langsam öffnete sie die Tür - es stand gerade ein Bettler, wie sie glaubte - , bei brennan und stritt mit ihm.
Diese Stimme... war es.... Nein, das konnte nicht sein. Schnell schüttelte rikonia für sich den kopf und vertrieb die Gedanken. wutenbrandt holte der >>bettler<< die kapuze vom Kopf und schaute brennan böße an. Rikonia nahm gerade ihr bankfach entgegen und holte die leere Flasche heraus. doch als sie den Stoff von seinem kopf gleiten hörte, drehte sie den ihren. Dieses gesicht... Die Flasche in ihren Händen entglitt ihren Händen und zerschellte auf den Boden. Sie starrte ihn - Kal'Zen - nur an, ihre Lippen zitterten.
Er.. er ist wieder da.
Kal'Zen drehte dann langsma den Kopf und blickte Rikonia fragend an. "Kann ich helfen... ?" fragte er mit charmanter Stimme und blickte sie fragend an. Er erkannte sie offensichtlich nicht.. kein Wunder. Diese Verkleidung war perfekt - NUr noch ihre eisblauen Augen erinnerten an Rikonia Wint.
Rikonia musste schlucken, um ein wort hinausbringen zu können.
Er schien immer verwirrter - und als Rikonia ihn umarmte, war er gänzlich verwirrt. Doch die Umarmung hatte einen Sinn - Rikonia sah nicht so aus wie immer - und brennan durfte nicht wissen, wer sie war. Leise murmelte sie, bei der umarmung, in sein Ohr, "Rik...". Dann löste sie sich von ihm und blickte ihn mit einem sanften und liebenden Lächeln an - das lächeln wurde auf seine lippen erwidert.
"Lange nicht gesehen..." . Damals dachte sie das alles wieder gut werden würde, Kal'Zen war wieder bei ihr... Sie hat all ihre Wut auf ihn vergessen. All den schmerz den er ihr gab, war vergessen. Er war wieder da... Nie wieder würde er sie verlassen. Nie wieder würde sie so eine lange zeit alleine bleiben...
Dann brach Kal'Zen das schweigen, "ich habe ein Problem mit Brennan - würdest du einige Dinge für mich aufbewahren ?"
Sie nickte.
-"natürlich", sprach sie mit leiser und noch etwas zittriger stimme. Dann wand er sich seinem offenen bank fach zu und reichte ihr viele truhen. Sie verstaute alles in ihren Bankfach.
dann verbrachten sie einen kurzen Abend... Sie erfuhr das er ein Ritual vorhatte, das aber ungefährlich sei - und was genau es brachte, würde sie nicht verstehen.
nur seine Stimme bereitete ihr Sorgen, als er sagte. "ich schicke dir eine taube, morgen. Falls keine kommt.. sehe zum westteil des Friedhofs.". Mit zittriger stimme, fragte sie "was.. werde ich finden... ?". Kal'zen sprach ohne ein Gefühl zu zeigen "Mich.. hoffe ich." Sie nickte.
Aber das wird nciht passieren.. es war ein ungefährliches Ritual...murmelte sie, auf sich selber ein, als er schon in den schatten der nacht verschwunden war.
3 tage wartete Rikonia auf eine Brieftaube. keine kam....Er war doch nicht...
sie entschloss sich beim friedhof umzusehen - sie suchte überall - nichts. Doch dann fiel ihr Blick auf eine Stelle mit Blut. Der Geruch des Todes lag in der Luft.
sie legte langsam und hoffnungsvoll ein Finger auf das Blut... Es war nur etwas getrocknet.. nicht mehr als einige Tage alt... er war tod.... Sie konnte es nicht fassen. Kal'Zen ihr geliebter, ward Verstorben. "Es ist vorbei.." murmelte sie leise, während ihre augen langsam glasig wurden.
Dann hob sie langsam den blick und schaute zu den sternen, "war es richtig so... ? ist es nicht das beste... ?". nur zögerlich strich eine träne ihrer wange entlang - all die kälte - all er der geruch - nichts von dem vernahm sie mehr. Es gab nur noch sie.
Dann wandte sie sich schnell ab und eilte zur Bank, mit einem entschlossenen Blick.
In ihrer verzweiflung dachte sie, das Kal'zen es gewusst hatte, und suchte im Bankfach nach hinweisen, ob er ihr ein abschiedsbrief oder vergleichbares hinterließ. Die truhe, hielt sie verdeckt vor brennan. Doch tief in ihrem Inneren wusste sie, das es nicht so war.
Sie durchwühlte die vielen kästchen, bis ihr blick auf ein staubiges Buch fiel, langsam strich sie den staub vom band, und las den titel - ihre Augen weiteten sich, als sie es las.
nur sehr leise und stockend murmelte sie: "was.. ist.. eine.. Vampirbibel... ?"
Brenann blickte sie fragend an, und fragte freundlich, "wie bitte?".
Als sie seine Stimme hörte, erschrakc sie und antworte schnell "ach nichts." Brennan nickte nur kurz. Dann schloß sie das kleine kästchen in der truhe und gab die truhe brennan. Danke...
wieso gab er es ihr ? wusste er davon ? war es ein versehen ?
Sie blickte hoch zu den Sternen... Nein, es war keine Absicht. er würde mir so etwas niemals geben, nicht einmal wenn er wüsste, das wenn er sterben würde - dachte sie sich noch.
Bevor sie sich umwandte und den schritt zu der Gilde beschleunigte. Diese Kästchen dürften nicht im fach bleiben - das war zu unsicher.
|