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Alt 15.07.2002, 12:52
Eine Reise durch die Länderreien......
#1
Mantana Grohali
Gast
 
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Mantana packte in der Frühe einige Dinge, die sie für ihre Reise brauchte, weckte dann ihre Kinder und ihren Mann und bereitete das Frühstück zu. Ein letztes mal vor meiner Abreise, dachte Mantana zu sich. Bei jeder Bewegung, bei jeder Tat dachte sie immer den selben Gedanken. Die Familie sass bedrückt und ruhig beisammen, während sie ein "letztes mal" gemeinsam ihr Frühstück zu sich nahmen. Keiner wagte ein Wort zu sagen, so bedrückt war die Stimmung bei dem Gedanken, das Mantana nun bald ihre Reise antreten würde.
Schweren Herzens verabschiedete Mantana sich von Vomath und ihren zwei Kindern.
Sie musste die Reise auf sich nehmen um neue Erkenntnisse zu sammeln, um neue Handelsgüter zu finden und neue Händler kennen zu lernen, damit der Handel nicht einschlafe.....
Zu gerne hätte sie die ganze Familie bei sich gehabt, aber für die Kinder wäre diese Reise zu gefährlich und zu anstrengend gewesen. Die Kinder in Fremde Obhut geben??.....
Nein niemals, dachte Mantana bei sich, wer weiß, ob sich die Kinder dort wohl fühlten und die Leute ihnen dort gerecht werden würden...
Also ließ sie ihren Mann bei den Kindern, damit sie wenigstens eine vertraute Person um sich hatten und sie beruhigt, die Kinder in sicherer Obhut wissend, ihre Reise antreten konnte.
Ein letztes mal umarmte sie ihre Kinder, herzte und küsste sie, nahm ihren Mann in den Arm und gab ihm ebenfalls einen zärtlichen und liebevollen Kuss. Sie schaut auf ihre zwei und ermahnte sie nochmals, das sie ihrem Vater folgen mögen und schön brav sein sollen. Dann schaut sie ihren Mann an und musste sich ein Schmunzeln verkneifen. "und du mein Liebling, verwöhn mir die Kinder nicht so, in meiner Abwesenheit." Vomath grinst leicht und Mantana sah ihn lächelnd an. Sie streichelte den Kindern über den kopf und ihrem Mann ein letztes mal über die Wange und wandte sich zum gehen. Am Gartentor blieb sie nochmals kurz stehen, winkte ihren Lieben und rief den zu dreien, "ich hab euch alle sehr lieb" und ging dann schnellen Fußes und schweren Herzens von dannen.
 
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