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Gast
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So schnell sie ihre langen Beine trugen, rannte das splitternackte Wesen durch den Wald von Yew. Um ihren Schambereich schien sich nur noch ein schmaler und zerfetzter Lederrock zu legen. Die silber-grüne und glänzende Haut schien von roten Flecken und rinnsälen überhäuft.
Schweissperlen rannen über ihr sonst so kindliches und fröhliches Gesicht und liess sie fast schon alt und gebrechlich wirken, die Schweisstropfen vermischten sich auf ihrem Weg zu Boden mit dem reinen Blut dieser Gestalt... Yamayu... ich bin gleich bei dir, ich weiss du wirst dich um meine Wunden kümmern iama Ihre Gedanken waren wirr, genau wie ihre Tat. Breite Wunden überzogen ihren unschuldigen Körper, und doch rannte sie in einem Tempo das selbst ein gesundes Wesen kaum durchhalten konnte. Der Gedanken daran, jetzt im Herz zu sein können bei ihren Liebsten schien sie zu treiben wie ein Lichtstrahl auf das sie zu rannte ohne zu merken dass davor ein reissender Strom seinem Weg folgt. Viona... wirst du mir dann vom leben in der cada des jungen Volkes erzählen, nicht wahr? Dann geht es mir bestimmt schnell besser. Weißt du noch wie wir früher immer alle zusammen in der sala waren und uns alles erzählten? Wie wir unsere Kleider tauschten und sie uns einander vorgeführt haben? Ich habe dein Kleid noch immer in meiner Kiste liegen iama... soll ich es dir zeigen? Das wird ich tun wenn ich im Herzen bin Wie ein Verbrechen an der Welt sah es aus, der Anblick der reinen Unschuld, blutüberströmt, von der Panik gepackt... Und doch mit diesem...Lächeln im Gesicht... Ich werde Andarna erzählen was wir zusammen alles erlebt haben. Ich möchte dann ihr Lächeln sehn, dieses süsse Lächeln von ihr das sie immer trägt, wenn man ihr eine Geschichte erzählt. Bei jedem Schritt den sie Tat schien sie mehr Blut zu verlieren, schienen sich die Wunden noch weiter zu öffnen. Ich will zu euch meine iama, will eure Gesichter sehn, euer Lächeln. Ich werde schnell bei euch sein, ihr seid doch erst der Grunde, wieso damals mein Herz weiterschlug, als ihr mich aufgefunden habt und mir mit eurer Wärme ein neues Leben geschenkt habt Da blieb sie stehen und wie von der Last der ganzen Welt erdrückt sackte die Elfe zusammen und blieb reglos auf dem Boden liegen. Kein Atemzug, selbst der Wind schien einen Augenblick den Atem anzuhalten und der Wald versank in ein tiefes Schweigen. Ich hab euch alle schon vor Jahren verloren.... Wie ein Tautropfen so rein, glitzerte eine Träne in ihren weit aufgerissnen Augen und folgte dem Weg des Leben, Geboren Im Lichte, in den Armen Shiannas, seinem Weg folgend bis in die Hände Arcaras, die sie der kalten Erde übergab. Ob Shianna Sayneldas Hand weiter in der ihren hält oder sie nun Arcara übergibt, egal was passiert, die unjama tragen ihren Namen in sich, und tief verborgen im Herzen des Waldes, hallt ihr Name im innern der Bäume durch ein Lied, schön wie die Nacht.... |
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