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Schon einige Tage lang war das Gerücht umgegangen, dass der Prinz von Faerlan und zukünftiger König vorhatte, Britannia zu besuchen. Wer hier schon länger lebte, der wusste, dass Prinz Theodor das Herzogtum besondersn gern mochte, weil er Teile seiner Kindheit hier verbracht hatte. Manch eine alte Frau wusste sogar noch Geschichten zu erzählen von dem fröhlichen Knaben, der seinen Aufpassern entflohen war, um in Britannia Ritter zu werden. Später hatte man dann sogar damit gerechnet, dass er den Platz der Herzogin Maer einnehmen würde, die mittlerweile Königin von Vestlizien war. Doch Theodor hatte verzichtet, um jemandem die Regierung zu überlassen, der Britannia noch mehr kannte und liebte, als er.
Insofern war Theodors Ankunft von vielen mit Neugier erwartet worden.
Am frühen Morgen war es dann so weit, als die königliche Barkasse am privaten Anleger der Herren von Britain anlegte. An der Reling stand ein gut gebauter - und wie so manches Fräulein später schmachtend einräumte - auch gut aussehender Mann mit rotbraunen Haaren in edler Kleidung. Ein Lächeln lag in seinem Gesicht, als er dabei zusah, wie sein Gepäck entladen wurde. Später sah man ihn dann gemeinsam mit dem Herzog von Britannia und einigen Wachen durch die Stadt spazieren, ehe man in der Residenz in Britain einkehrte.
Der Wirt des Badehauses wusste außerdem zu berichten, dass Theodor später am Tag noch hier eingekehrt war, um sich sechs Wochen langer Reise vom Körper zu waschen und ein wenig das warme Wasser zu genießen.
So oder so, der Prinz war in aller Munde und viele, die ihn kannten, fragten sich, was für Abenteuer er diesmal mit sich brachte...
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