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Alt 02.09.2019, 11:43
Machtkämpfe
#1
Stille der Nacht
 
Registriert seit: 02 Jan 2004
Beiträge: 66
Es hatte mächtig gerummst und die Erde erbebte am Fuße des Berges Khazdur. Gesteinsbrocken und Mauerstücke bröckelten von den Hängen. So heftig war die Explosion, die zweifelsohne aus der Bergstadt kommen musste.

Die Wachposten außerhalb des Berges, die im Umland ihren Dienst verrichteten, stürmten zu ihrer Stadt, um nach dem Rechten zu sehen. Emsig und flink huschten die kleinen Gestalten in heller Aufregung umher - Was war nur geschehen? Leider blieb keine Zeit sich großartig darüber Gedanken zu machen! Die jüngeren Khazad, die mit den guten Ohren, konnten es als erstes Hören, Kriegstrommeln! Dumpf und bedrohlich hallten sie vom Inneren des Gebirges wider.

Ein paar gebellte Befehle später, wurde das massive Fallgitter aus Mythril herab gelassen und so jedem, egal ob Freund oder Feind, der Zutritt zur Stadt verwehrt.
Stille der Nacht ist offline  
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Alt 02.09.2019, 12:56
#2
Morolosch
Spieler, Zwerg
 
Registriert seit: 29 Aug 2010
Beiträge: 267
Der Xar'Thollis ging seinen Rundgang über die Wehranlagen der prächtigen Stadt und verteilte Befehle. Sorge war ihm ins Gesicht geschrieben. Immer noch stand es schlecht um den Symul. Alt und krank war Khalgarosch, das konnte man nicht mehr verbergen und machte schon die Runde. Nicht mehr lange, da müsste sich der alte Symul in die Hände der Trimmel begeben .. um dann .. wieder eins mit dem Berg zu werden.

Menschen und Elfen gleichermaßen verlangten in dieser Zeit, dass Morolosch sich mit ihnen trifft, doch nach dem Angriff des Schattendämons, der fürchterlich unter seinen Geschwistern gewütet hatte, stand ihm nicht der Sinn sich auch noch um die Belange der langen Völer zu kümmern. Pakte hin oder her. Sein Volk hatte höhere Priorität.

Wie kurzsichtig diese Einstellung vielleicht war, erahnte der Xar'Thollis noch nicht, als die Erde plötzlich bebte. Bei den sieben Höllen! Was soll die Orkkacke!? Welcher P...". Morolosch wurde jäh unterbrochen, als sich ein Stück Gestein von den Berghängen löste und auf den Wehrgang zurollte. Mit einem plumpen Hechtsprung konnte sich der Zwerg in Sicherheit bringen. Plötzlich herrschte wirres Gewummel in der gesamten Stadt und den Wehranlagen. "WAS IST HIER LOS !?", verlangte der General von seinen Soldaten zu wissen, doch die Meisten zuckten nur mit den bepanzerten Schultern, ehe sie wie die aufgescheuchten Hühner weiter rannten. Ein junger Thollis war es dann, der Morolosch auf die Kriegstrommeln aufmerksam machte, woraufhin der Xar seinen Untergebenen mit sich auf den höchsten Wachturm der Anlage schliff. "Xar'Thollis, nicht so grob, ich komm doch schon!" "Klappe halten! Nimm das Fernglas und sag mir was du siehst!"

In der Dunkelheit des späten Abends brauchte man aber nicht wirklich ein Fernglas, um den Fackelschein der Angreifer auszumachen, die sich von Osten, unter derben Kriegsgebahren, näherten.
Morolosch ist offline  
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Alt 02.09.2019, 15:37
#3
Kyra Linajah Glariel
Spieler, Mensch
 
Registriert seit: 10 Sep 2003
Beiträge: 358
Ihre Hand lag flach auf der Brust und fühle das Hämmern und
Wummern ihren eigenen Herzens.

Mit blassem Gesicht starrte sie auf die Scherben vor sich,
die mit der Milch ein bizarres Muster auf dem Boden bildeten.

Ein unbeschreibbarer Knall, gefolgt von einer Welle dumpfen
Grollens, breitete sich über die Wiese aus. Noch immer völlig
erschrocken, sprang sie über die Scherben, rutschte beinahe
in der Milch aus und hastete die Treppen nach unten ins Freie.

In der Ferne sah sie den Berg. Einghüllt in einer Staubwolke,
die langsam ihren Weg in den Himmel empor stieg.
"Bei den Göttern.",entfuhr es ihr entsetzt und machte augenblicklich
wieder kehrt, sprang förmlich in ihre Rüstung, schnappte sich
ihre Lieblingsaxt von Smigosch und rannte über die Wiese zum Berg.

Noch bevor sie ankam, sah sie schon die Gesteinsbrocken und die
Mauerstücke, die aus dem Berg gerissen wurden. Mehr stolpernd und
hustend bahnte sie sich einen Weg zum Tor und hämmerte mit dem
Stiel der Axt gegen sie.
"Ist alles in Ordnung bei Euch? Kann ich helfen?" "Nein. Geht wieder
und kümmert euch um euren eigenen Kram."
, erklang es mürrisch und
gebieterisch zugleich dumpf von der anderen Seite des Tores.

Brummelnd und nochmal das Ausmaß des Geschehens anblickend,
entfuhr ihr panisch ein "Itha!".

Eilig lief sie wieder zu ihrem Haus, setzte ein flüchtiges
Schriftstück auf und brachte dieses eigenhändig zu der Wache
am Reisetor Cerinors mit der Bitte, es unverzüglich Itharilde zu
überbringen.
Kyra Linajah Glariel ist offline  
Geändert von Kyra Linajah Glariel (02.09.2019 um 15:39 Uhr).
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Alt 02.09.2019, 18:38
#4
Stille der Nacht
 
Registriert seit: 02 Jan 2004
Beiträge: 66
Noch ehe Kyra überhaupt in die Nähe des Bergs kommen konnte, wurde flogen ihr schon dutzende Armbrustbolzen entgegen. Mehr als nur Warnschüsse. Nur mit viel Glück wird sie nicht getroffen. Ein Durchkommen bis zu den Toren des Berges ist schlicht unmöglich.
Stille der Nacht ist offline  
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Alt 02.09.2019, 22:18
#5
Imbesch
Reisender
 
Registriert seit: 04 Oct 2016
Beiträge: 53
Imbesch und seine Gehilfin Yonina, unterstütz durch die helfenden Händen des bartlosen Glam, bereiten alles in der Heilstube der Oberstadt Khaz'Durs vor. Zudem wird Glam später mit einer vollen Kiste zu den Thollis an der Mauer und den Toren gehen, dort erhalten diese handliche Phiolen welche bekannt dafür sind ihre Ziele in mehrere tausend Teile zu zerlegen, für den Ernstfall....
Imbesch ist offline  
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Alt 11.09.2019, 10:07
#6
Stille der Nacht
 
Registriert seit: 02 Jan 2004
Beiträge: 66
Der Symul war tot.
Heldenhaft fiel Khalgarosch, der Zwergenkönig, in der Schlacht der Verbündeten vor Khazdur, gegen den goldenen Drachen. Der alte und kranke Khazad hatte seine letzten Kräfte mobilisiert, um seine Heimat und sein Volk zu befreien und zu beschützen. Radox wird seinen Sohn mit offenen Armen empfangen.

Während sich die heldenhaften Befreier der Menschen und Elfen langsam zurück zogen, fanden schon die ersten Vorbereitungen für die Beisetzung der gefallenen Khazad statt. Man wollte keine Zeit verlieren und seine Geschwister so schnell wie möglich dem Berg zurück geben, aus dem sie geboren wurden. Ein kleiner Stoßtrupp der Thollis konnte noch die Reste der feindlichen Armee in den Wäldern um Khaz'dur aufreiben. Quiekend und fluchend konnten sich einige der dunklen Wesen in ihre Höhlen zurück retten.

Der Zorn der Khazad war groß und einige Stimmen forderten schon einen Vergeltungsangriff.....
Stille der Nacht ist offline  
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Alt 21.09.2019, 17:38
#7
Stille der Nacht
 
Registriert seit: 02 Jan 2004
Beiträge: 66
Unter den Khazad war man sich schnell einig geworden, dass es alsbald einen neuen König bräuchte. Es gab zu viele dunkle Stunden, in denen kein Khazad sich hervor tun wollte .. Und tat es doch jemand, war dies nur von kurzer Dauer. Damals hatte Khalgarosch das Ruder an sich gerissen - vor vielen Jahren in der Binge, als er seine Brandrede hielt. Er hatte viele Jahre die Geschicke des Berges geleitet und ist für seine Heimat im Krieg gefallen. Sein Andenken wird, für so einen kleinen Mann, gigantisch und für immer in den Geschichten und Lieder der Khazad sein.

Noch am Ort seines Ablebens sprachen er und der Xar'Thollis sehr vertraut miteinander. Khalgarosch wusste, dass Morolosch sein Nachfolger werden sollte und das schon seit dem Tag, als der alte Symul ihn erneut zu seinem Oberbefehlshaber machte. Der Trimmel Imbesch sprach an diesem Tag aus, was der Symul nicht mehr ganz über die Lippen brachte: "Und so erhebt sich der neue Symul!"
Morolosch, von Zorn und Trauer hin und her gerissen, wollte an dem Tag nicht mehr darüber nachdenken, doch auch er teilte, nach etwas Abstand vom Geschehen, die Ansicht seiner Lins und Lans - Khaz'dur brauchte einen Symul und der erfahrene Krieger würde sich dieser Ehre annehmen!


Mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung von PO Imbesch & PO Morolosch
Stille der Nacht ist offline  
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