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Reisender
Registriert seit: 15 Feb 2002
Beiträge: 412
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Schwere Schritten rissen Ramirez aus seiner Meditation. Langsam schlug er die Augen auf und erblickte einen gerüsteten Gardisten vor der kleinen Zelle.
„Seid gegrüßt“, hallte es ihm von den modrigen Wänden entgegen. Eingehend musterte er sein Gegenüber und begrüßte ihn dann ebenso. Grimward, so war der Name des Gardisten, wie sich später herausstellte, versuchte schon nach einigen Worten mehr über die Yildaner zu erfahren. Stolz berichtete Ramirez über das Leben und die Eigenheiten der Yildaner, doch ein unsicher Gefühl ließ ihn nicht los. Weshalb sollte sich ein Gardist für die Yildaner interessieren? Nichts hatte die Garde mit ihnen gemein und doch hakte er immer wieder nach. Schon kurz darauf stellte sich heraus, weshalb dieses seltsame Gefühl ihn plagte. Bol Sogath, der Hauptmann der Garde, tauchte auf und blickte Grimward mit ernstem Gesicht an. Rasch fragte er mit einem kühlen Lächeln, ob er denn erfolgreich gewesen wäre. Grimward bestätigte seinen Erfolg und Sogath wandte sich mit einem anerkennenden Nicken ab. Aushorchen sollte er ihn also. Sein Gefühl war ihm wieder einmal zuvorgekommen, musste Ramirez mit einem Schmunzeln feststellen. Kaum war der Gedanke verflogen, ergriff Grimward wieder das Wort. „Ihr müsst mich für einen Bastard halten, doch war es ein Befehl des Hauptmanns, dem ich mich beugen muss.“ Ramirez nickt nur und erwiderte: „Ich habe euch nicht mehr erzählt, als ich auch Sogath hätte wissen lassen.“ „Versteht mich nicht falsch, es interessiert mich auch persönlich, mehr über die Yildaner zu erfahren.“ Abermals vernahm Grimward ein Nicken und eine Einladung Ramirez’ zu seinem Anwesen, nachdem er ihm seine sofortige Freilassung zusicherte. Ramirez erhielt seine Habseligkeiten zurück und öffnete ein Tor zum Anwesen der Familie Decram. „Soll Sogath doch sein Spitzel haben“, dachte er sich mit einem kaum deutbarem Lächeln auf den Lippen. Gerne ließ Ramirez dem Gardisten weitere Informationen in seinem Heim zukommen. Kaum angekommen betrat Chiara den Raum und lächelte erleichtert als sie ihren Gemahl erblickte. Nachdem ihr Grimward erklärt hatte, wo Ramirez gewesen war, führten sie das Gespräch zu dritt fort. Der Glaube der Yildaner und der des Gardisten kamen zur Sprache und Ramirez stellte mit Wohlwollen fest, dass Grimward ein Anhänger Loricas war und die Templer und Glaron lediglich mit Akzeptanz beschenkte. Abermals wurde das Gespräch gestört, da Arian Karex an die Türe klopfte. Sichtlich überrascht seinen Gebieter zu Hause anzutreffen, ließ er sich erleichtert in den Stuhl sinken. Nach einigen weiteren Worten war auch Grimward klar, wer Arian war und fragte ihn nach seiner noch ausständigen Strafe. Ramirez öffnete dem Gardisten und Arian ein Tor, damit letzterer seine Schuld begleichen konnte. Stirnrunzelnd blickt Chiara zu Ramirez und fragte, ob es denn nötig wäre, einen Gardisten zum Anwesen mitzubringen. Ramirez entgegnete: „Sogath wird bezahlen dafür und der Richter ebenso. Auch Khor wird seine Strafe bekommen, für das was er den Pferden der Elfen angetan hat.“ Abwartend blickte Chiara ihn an. Ramirez nickt und sagte: Er wird sterben.“ Leise fügte er hinzu: „Ich werde meine Rache bekommen.“ Spät in der Nacht setzte Ramirez einige Schreiben auf und trug Arian auf, diese zu verteilen. |
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Reisender
Registriert seit: 31 Jul 2003
Beiträge: 378
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...Wärmende Strahlen der Sonne senkten sich gen Erdboden als Arian im beisein seines Gebieters und dessen Diener Keonid die Schenke zur Goldenen Ente betrat. Die Strahlen der Sonne schienen sie zu begleiten und fluteten den Innenraum der Schenke. Arian nahm sich aufmerksam des Umhangs von Ramirez an und faltete ihn säuberlich bevor er sich zu setzten gedachte. Ruhiges murmeln lag in der Schenke bis die Tür rabiat geöffnet wurde und ein Mann von der Größe eines Schrankes sich in die Schenke gesellte. Mit dem Eintritt mag die ruhige Stimmung durch die offene Tür gewichen sein, welche von Montra ins Schloss geschubst wurde. Ein leichtes knirschen ging von Montras massiver Lederrüstung aus als dieser sich mit mächtigen Schritten zur Theke bewegte. Seine grobe Stimmer zerberstete die Stille entgültig. „WIRTIN ! BRINGT MIR ZU TRINKEN ! WIRTIN !“ Es schien so als würde das Augenmerk der Taverne auf seinen Schultern ruhen. Nahezu jeder starrte ihn an. Einige mit einem Schmunzeln auf den Lippen andere wie Arian und Ramirez mit einer eher angewiderten Miene. Eine ganze weile wurden sie Opfer des unmanierlichen Vagabunden der sich selbst Montra nannte bis Keonid mit einer genervten Miene aufstand und Montra sein Bier vor die Nase stellte. Sein drang Leute zu belästigen durch seine schlechten Manieren sollte unendlich sein und so fing er zu dem Geschrei noch etwas Gerülpse hinzuzufügen.
Nach einer Weile , schien es, war bei Ramirez der Geduldsfaden gerissen und er wies Arian an sich um den Vagabunden zu kümmern. Arian nickte nur stumm und legte Ramirez Umhang sorgfältig auf seinen Sitzplatz und schritt zu Montra herüber. Er forderte diesen in seinem stetigen ruhigen Ton auf die Taverne zu verlassen oder sein Gemüt zu zügeln. Montra ,welche Arian um zwei Köpfe überragte, schaut nur herablassend auf ihn hinunter und antwortete „ Was willst du sonst tun ?! Geh lieber auf deinen Platz zurück bevor du nicht mehr gehen kannst!“ Arian blickte ihn unverändert ruhig an und hob seine Hand etwas. „Wie würde es dir gefallen wenn dein Bart etwas Feuer finge?“ Arian öffnete seine Handfläche und eine kleine lodernde Flamme ward in seiner Hand entstanden. Montra blickte auf die Hand und sah Arian an als hätte dieser den Schatten persönlich heraufbeschworen. „Aus meinen Augen Fingerfuchtler..Hexer!“ Brummte Montra sichtlich verärgert. Derweil hatte sich Keonid erneut erhoben und war zu beiden herüber geschritten. Er stellte sich vor Montra aufrecht hin und zog seinen Einhänder aus der Scheide am Rücken. Dann striff er mit dem Finger über die Schneide und sah dann überdeutlich zu Montra. Dieser war wohl etwas überfordert und fühlte sich bedroht. So trat er nach Keonids Schritt , welcher aus reflexartig seinen Einhänder senkte. Dieser striff Montra an seiner Rüste im Schulterbereich und etwas Blut vermochte aus den Ritzen der Rüstung zu sprudeln und zu Boden zu tropfen. Arian völlig überrascht wich zurück und auch Montra hatte sich erhoben. Keonid sah emotionslos zu seinem Einhänder und steckte ihn gen Heimat in hinter seinen Rücken. Dann setzte er sich mit dem Rücken zu Montra wieder auf seinen Platz, während Montra wohl wieder zu Sinnen gefunden hatte und seine Keule vom Gurt löste. Mit erhobener Keule schritt er in Keonids Richtung. Mit einem wütenden klingenden Ton knallte seine Keule auf den Tisch unweit Keonids Hand. Montra holte ein zweites mal aus , doch hatte er seine Rechnung ohne Arian gemacht welche sich nun besinnt hatte und in einer Hand einen Feuerball geformt hatte. Bevor sich die Keule ein weiteres mal senken konnte, prallte der Feuerball auf Montras Rücken, welcher wie ein massiger Stein umkippte. Im ersten Augenblick waren alle Augen auf den lebloswirkenden Montra am Boden gerichtet , bevor sie sich dann zu Arian richteten welcher seine Hände gesenkt hatte und wortlos zu Montra schaute. „Arian.. bring ihn zum Heiler.“ Diese Worte verließen Ramirez Mund und Arian reagierte. Er erhob erneut seine Hände und murmelte Worte der Macht. Ein gelber Strahl ging von Arians Hand aus und traf den Körper von Montra , welcher anfing zu schweben. Arian zog Montras massigen Körper mit der Hilfe des Zaubers hinter sich her bis er nach einigen Minuten das Haus des Heilers Asher erreichte. Er ließ Montras Körper in ein Bettschweben und erklärte Asher was passiert sei. Dann verließ er das Haus des Heilers und machte sich auf den Rückweg zur Schenke.... |
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Gast
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Norun saß zum ersten mal seit einigen Wochen wieder auf einem seiner Stühle in der Yil'Dan Siedlung. Er dachte an seine Reise nach Maleth zurück: Spät in der Nacht war er zum Hafen gegangen, seinen Reisesack über der Schulter hängend und den Brief, den Ramirez ihm mit den Worten: "Übergebt das dem Priester des Alwyzztempels" gegeben hatte, in der anderen seiner Hände. Als er den gepflasterten Weg, zum Steg entlanngging, hörte er lautes Gelächter und höhnisches Lachen aus den Schenken an der Strasse hören. Nicht lang und er sah das Schiff was ihn in den Hafen von Kemir al`Haatur bringen sollte. Er trat näher, die Besatzung schaut mürrisch von oben auf ihn herab, als er auf den Steg, der aufs Deck führte hochstieg. "Na, was wollt ihr denn hier, Landratte?" Der Kapitän war neben ihn aus der Dunkelheit getreten. Norun antwortete ruhig:"Ich will nach Maleth, wenn meine Informationen richtig sind soll dieses... Schiff mich dahin bringen." Der Kapitän nickte knapp. Dann wandte er den Kopf zu einem Mann der gerade das Deck am Schrubben war und rief ihm zu:"He Bodd, bring den Kerl hier mal zu einer freien Kabiene." Ein zustimmendes Brummen antwortete ihm von dem Mann, den er Bodd nannte. Dann sprach er weiter zu Norun gewandt:" Ihr werdet aber helfen müssen auf dem Deck, sonst fliegt'ta über Board." Norun antwortete knurrend mit einem: "Ist ja gut...", während der heran befohlene Matrose ihn kurz unwirsch an der Schulter packte um ihn zu seiner Kabine zu bringen. Als sie angekommen waren, stellte er schnell fest, dass sie nicht wirklich neidenswert war. Anstatt einem Bett war nur eine Hängematte von einer Wand zur andereb Wabd gespannt. Sonst stand da nur ein kleines Pult mit Stuhl und ein Schrank, der den Anschein machte, als würden ihm gleich die Türen aus den Angeln fallen. Er riiss die Türen de Schrannks auf und warf den Sack hinein, der mit einem ungut klingendem Knarren landete. Dann legte er sich auf die Hängematte und schlief ein. Am nächsten Tag wurde er uangenehm aus dem Schlaf gerissen: das Schiff hatte so geschaukelt das er aus der Hängematte gefallen war. Die nächsten Tage vergingen eintönig. Nach 2 Wochen kam er endlich auf Maleth an. Der Hafen und die ganze Stadt waren schon beeindruckend. Er nahm den Brief aus dem Sack und ging sich uschauend durch die Stadt, bis er den Alwyzztempel gefunden hatte. Er trat ein und schaute sich in dem Raum um. Einige schauten ihn an, bis schließlich jemand kam und ihn fragte, was er wollte. Als er geantwortet bekam, das er einen Brief für den Priester habe, nickte der Mann und führte ihn uz einem betendem Mann. Er wieß Norun zurück zu trten und nahm den Brief von ihm entgegen. Dann schritt er z dem Betenden und unterhielt sich leise mit ihm. Dann gab er das Schreiben weiter, an den, so schien es, Priester der den Brief mit einem leichten Nicken las. Norun erfuhr nie was daruinnen stand. Dann sprach er: "Behandelt den fremden gut, wie ich Ramirez's Schreiben entnehme nennt man ihn Norun. Unterweist ihn in den Bräuchen unseres Volkes und zeigt ihm die Stadt." Der Mann der zuvor den Brief dem Prieste überreichte, führte darauf Norun durch die Stadt und es stellte sich heraus, dass sein Name Kedoson lautete. Schnell war für Norun eine Unterkunft gefunden. In den darauf folgenden Tagen, unterwiesen Kedoson und noch einige andere Männer, Norun in den Bräuchen der Yil'Daner. Nach einigen Tagen war es Zeit für die Rückreise. Er verabschiedete sich von denen, die er kennengelernt hatte und stieg den Steg hoch. Die Rückfahrt verlief ähnlich wie die Hinfahrt.Als er zurückkam war wieder tiefe Nacht. Er ritt nach Hause, versorgte sein Pferd und ging dann ins Bett. Nun saß er in cseinem Wohnzimmer, eine Lammkeule vor sich. Die nächsten Tage würden anstrengend werden."Bald ist Rekrutierung in der Reiterstaffel" dachte er. Ramirez hatte ihn gebeten auf die möglichen Anwrter ein Auge zu werfen und er musste noch Gold für Lobu zusammen kriegen. Die nächsten Tage würden bestimmt anstrengend werden, ja...
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