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Alt 10.01.2012, 00:15
Zeiten auf dem Festland
#1
Arunalo Assambor
Reisender
 
Registriert seit: 24 Dec 2010
Beiträge: 161
Deprimiert ging er von der Insel weg. Aber nicht, weil er keine Zukunft bei der Garde gehabt hätte, oder weil er Angst um seine Zukunft hatte.

Arunalo war traurig, weil Nala verschwunden ist. All seine Zeit hat er mit der Garde verbracht, ein bisschen mit seiner Magie und mit Nala. Lange Zeit, ist er ihr immer nur hinterhergelaufen, wurde verletzt, hatte Probleme mit ihrem Bruder. Die meiste Zeit war er traurig, weil er sie liebte, doch sie ihn wohl nicht. Und dann..er weiß nicht mehr wie es passiert ist, aber es ist passiert. Er kam mit ihr zusammen. Sie waren zusammen und sie waren glücklich. Bis sie verschwunden ist. Bis sie sich nicht mehr gemeldet hat. Vielleicht ist ihr etwas zugestoßen..vielleicht wurde sie sogar ein Opfer eines bösen Gottes. Die Anhänger von Tunkali und Sekal sind umhergezogen zu der Zeit. Vielleicht wurde sie umgebracht und man hat ihre Leiche nie gefunden..

Aber das will er nicht wahrhaben. Darum ist er geflüchtet. Irgendwann hat er seine Ersparnisse genommen, auf das nächste Schiff gewartet, dass Richtung Festland auslief, und hat sie gesucht. Erfolgslos. Er kam in der nächst größeren Stadt an der Küste an und hat sich dort erstmal umgehört, ob ein rothaariges Mädchen, sich irgendwo aufgefunden hat. Nun, nirgendwo hat sie irgendwer gesehen. Und da er wusste, dass sie sich lieber im Wald aufhält, hat er seine längste Zeit, auf dem Festland ebenfalls im Wald verbracht. Im Winter und in den Grauen Tagen, hat er sich stets in den nächst gelegenen Stadt niedergelassen. Sein Geld hat er verdient, indem er versucht hat, mit seiner Magie Leuten zu helfen. Nun, es war nur ein kleiner Nebenverdienst und seine Reagenzien hat er oft selber gesammelt. Nicht, dass er je viel gebraucht hat. Gezaubert hat er kaum. Ihm war nicht nach Forschung, sowie nach Magie. Wenn er in einer Stadt geschlafen hat, hat er sich zwar nach weiteren Magiern umgehört, und hatte mit ein oder zwei weiteren Magiern interessante Gespräche. Doch er hat nichts neues dabei gelernt, oder seine Magiefähigkeiten verbessert. Und das Leben im Wald, war manchmal sehr unangenehm für ihn. Da er nie wusste, wie er sich erwehren sollte, wenn er angegriffen wird, oder wenn ihn irgendein Wesen im Wald aufspürt. Er hatte Glück. Niemand kam auf die Idee ihn auszurauben. Vielleicht kommt dies, weil das Festland sicherer ist, als Britain.

Doch davon hat er wenig erfahren. Er hatte nur selten Kontakt mit Menschen, und wenn er welches hatte, dann waren es oberflächliche Gespräche. Über das Wetter, die Politik, oder um die Handwerker der örtlichen Stadt. Manchmal hat er in der Kirche gebetet und dort nach Hilfe gebeten bei seiner Suche, ob Glaron ihn helfen würde, Nala zu finden. Doch dies hat auch nichts gebracht. Er hat nie eine Spur gefunden. Und als er mit seiner ganzen Vergangenheit abgeschlossen hat, oder als er es zumindestens gedacht hat, ist er auf dem Weg zur Küste gereist. Er ist dem Weg entlang gereist, durch verschiedene Städte und Dörfer. Selten blieb er auf seinem Rückweg lange da, und hat sofort seinen Weg weiter zur Küste gesucht. Nach monatelanger Reise erreichte er die Stadt, an der seine Reise angefangen hat, und er hat quasi sein letztes Geld benutzt, um die Überfahrt in die Stadt zu bezahlen. Mit einem kleinen Rest Gold ist er wieder in der Stadt angekommen. Er kann nicht sagen, dass ihm das ganze Spaß gemacht hat. Und nun ist er wieder auf der Insel, und fast alles kam ihm wieder hoch. Wenn er in der Garde steht, als er in der Akademie war, oder wenn er einfach in der Stadt umherläuft. Überall erinnert er sich an sie. Sogar an die Personen, die er kennenlernt. So ist Mayra fast so, wie sie. Nur ohne strengen Bruder und etwas ruhiger. Doch sie ist nicht direkt, wie Nala..sie ist anders. Aber ihm reicht, das jetzt nun. Er will nicht mehr verletzt werden.

Und genau das soll aufhören. Genau deswegen, will er sich der Liebe entsagen. Nur noch die Garde und die Magie, ist sein Leben. Vielleicht hat er kein Glück in der Liebe, und auch sonst wenig. Doch irgendwann, wird er sein Weg finden. Eben nicht in der Liebe.
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