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Alt 23.11.2014, 00:59
Die opferbringende Tochter
#1
Nathara Tanea
Reisender
 
Registriert seit: 02 Nov 2014
Beiträge: 1
Oh Schmerz, du heftiger Flammenkuss, du warmes Bauchgefühl. Du bist ein guter Freund, der mich zurück auf den Boden bringt, oder mich abtreiben lässt, fern von Verstand und Selbstbeherrschung. Ich atme lachend durch dich hin durch, belebt vom Kuss der Extase, die meinen Körper brennen lässt und gehe in dir auf.
Von nichts bedeckt als meiner Gänsehaut durchdringst du mich von den Füßen bis zur Seele und befreist diese.

Er hatte zugestochen, betäubt vom Schmerz erschlaffte ihr Körper und sank zu Boden. Tiefste Schwärze umgab ihre Sinne. Für wie lange Zeit wusste sie nicht zu sagen. Maßlose kälte drang in ihre Glieder und schüttelte sie bald im Fieberwahn. Ihre Muskeln schienen zu zerreißen und der Schmerz war alles umfassend. Ihre kleine, bis dahin fast heile Welt, wurde in den Grundfesten erschüttert, zerstört und im Wahn der Fieberträume erneut zusammen gefügt.
Es gab keine Wahl zwischen überleben oder sterben, allein ihre Herrin würde es entscheiden ihre Wunde zu heilen oder ihre Seele zu sich zu berufen. Ihr Körper war zu schwach für eine Regung und wie sie in die Höhle kam in der sie ihr Bewusstsein wieder erlangte würde für immer ein Geheimnis bleiben.

Tag um Tag, Nacht um Nacht rang sie, kämpfte sie und ertrug sie was die Herrin ihr in ihrer Güte angedeihen ließ. Immer Kälter wurden die Tage und die Nächte waren kaum mehr zu ertragen, Husten schüttelte sie, das Fieber schien sie zu verzehren und hinterließ ein solche brennendes Feuer in ihr, das sie wieder und wieder in der Schwärze der Ohnmacht verschwand. Langsam nur setzte die Genesung ein und so krabbelte sie voran, fraß wie eine Kuh vom noch spärlich wachsenden Gras und hatte ab und an Glück noch einige halb vertrocknete Früchte zu finden, welche sie mit Wasser herunter spülte, welches sie am Morgen von den taufeuchten Blättern des Waldes sammelte.
Sie hatte nicht die geringste Ahnung wo sie sich befand, geschweige denn, wie sie zurück finden sollte. Ihre Erinnerung an alles was vor dem Stich geschehen war, schien wie ausgelöscht.

Ihre Füße trugen sie wankend und immer wieder ihren Dienst versagend, doch nach etwa einem Mondumlauf erreichte sie eines der Tore und ging hindurch.
Britain war die Stadt in der sie heraus kam, so dass sie beschloss erst einmal quartier im Tala zu beziehen um richtig zu genesen, nachdem sie sich wärmende Kleider für den Winter besorgt hatte.

Es dauerte gut weitere 2 Wochen bis ihr Gedächtnis zurück kehrte und sie sich erneut auf die Suche begab nach ihrem Platz im Leben.
Nathara Tanea ist offline  
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