|
|
|
|||
|
Gast
Beiträge: n/a
|
Langsam stieg Fenris Scheibe am Firmament auf,die Wälder standen still um die Türme,einige Eulen riefen ihre markanten Rufe in die Welt,als der Halbelf seine Kammer betrat.
Gerade erst kam er aus dem garten in Yew,seine rote Robe fand fliegend den Weg auf den Tisch,und er ging schwermütig die Treppe hinab in das Lager. Schnell fand er dier Tasche ,mit dem Buch,das Sianne ihm liess, und er setzte sich in den Schein einer kerze auf den Boden an die Wand gelehnt. Verschlossen hielt er es vor sein Gesicht,die Arme lehnten sich schlaff auf die Knie,und seine Augen bekamen einen schimmrigen Glanz. Langsam,fast vorsichtig,oefnete er das Buch,und begann zu lesen. Immer wieder schien Sianne vor ihm zu knien,ihn anlächelnd,es schien ihm so real,das er fast ihr Gesicht berühren konnte.Seine Augen flackerten immer mehr,wurden wässrig,wie er die Zeilen vor sich sah,und ständig wurde ihm bewusst,das sie nciht mehr da war...einfach nciht mehr da. Dann ,als er den Abschiedstext hinter sich hatte,begann er,das Lied zu lesen...Jenes Lied,das Sianne so gern sang..Das Lied,was sie so sehr liebte.Un dann sah er sie...deutlich im Raum stehend sang sie das Lied,und blickte ihn lächelnd an... Jetzt und für alle Zeit ----------------------- Ein Adler mit majestätischen Schwingen, Eine Schwalbe mit elegantem Schweif, Im Angesicht der weisen Eule, sie singen und tanzen erfreut. Und Ihr Herz das fragt das seine: Bist du bei mir ,Madaya,jetzt und für alle Zeit? Ein Schatten die Sonne verdunkelt, Ein Dämon,klauenbewährt, Zerschindet das Gefieder des Adlers, entreisst sein Antlitz der Schwalbe, die Herzzerreissend weint... Doch der Dämon den Adler nicht brechen kann Er kehrt zurück zu seiner Maid. Und sein Herz dem ihren,Ich bin bei dir, Madaya jetzt und alle Zeit.. Zwei weisse Gewänder,zwei Kerzenflammen hell, Adler und Schwalbe als schneeweisse Täubchen, dem Dämon den Frieden wollen,doch der Dämon schweigt still Die Hoffnung brennt nieder,die Kerze erlischt, Ein Bote des Todes sich wieder einmischt. Zwei Täubchen erschrocken,doch nicht gebrochen, Und er fragt sie: Bist du bei mir ,Madaya,jetzt und für alle Zeit ? Der Dämon kehrt wieder,als leidender Vater sich herausstellt. Seine Kinder versammelt und scheltet. Söhne und Töchter sich Schuld eingestehn, Schwalbe und Adler um Verzeihung flehn. Der Vater vergibt, doch kennt er den Pries. Das Leben seiner Kinder,den Tod ihm verheisst. Im Schatten des Vaters,Schwalbe zum Adler: Ich bin bei dir Madaya,jetzt...und für alle Zeit... Leise hallten die letzten Worte in seinem Ohr,eine Träne rinn die Wange herab,und die Stille die folgte spiegelte alles wieder was seid gestern geschah. Keine Bewegung ging mehr von ihm aus ,er begurb nur noch sein Gesicht in den Beinen ,zog sie an sich,und sein Haar liess ncihtsmehr von dem Gesicht erkennen...Nur ein leises Schluchzen war zu hören..doch auch das verhallte in der Weite des Raums... Mitternacht wurde es langsam,die Eulen riefen immer noch ihr Lied,und der Mond schien auf die Türme,als wache er über sie... |
|||
|
![]() |
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
|
|