Terra Mystica
Spendenbarometer
Terra Mystica | Foren

Zurück   Terra Mystica | Foren > Rollenspiel > Chroniken

Antwort
 
Themen-Optionen
Alt 04.05.2015, 22:01
Eine dunkle Gestalt vor Laisa Nudans Kontor
#1
Nilanja
Reisender
 
Registriert seit: 21 Mar 2015
Beiträge: 7
Die Nacht hüllt alles in Schatten. Leise schleicht eine in dunklen Stoff gehüllte und vermummte Gestalt um den Alchemisten Kontor von Laisa Nudan. Der Blick ist wachsam und prüft immer wieder die Umgebung. Die Straßen sind leer und die Wachen sind bereits vorbeigezogen. Vorsichtig und leise bewegt sich die Gestalt zu einigen Fenstern und versucht diese zu öffnen um Einlass in den Kontor zu bekommen. Dazu benutzt sie einige kleine und feine Werkzeuge um die Schlösser zu öffnen. Ihre Atmung ist ruhig und flach. Die Ohren nehmen jegliches Geräusch um sich herum wahr und jedesmal wenn sie das Klappern der Rüstungen der Wachleute hört, hält sie inne und macht sich klein um nicht entdeckt zu werden. Wenn sie denkt das die Luft rein ist, versucht sie sich weiter Zugang zu verschaffen.
Nilanja ist offline  
Geändert von Nilanja (04.05.2015 um 22:05 Uhr).
Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2015, 20:39
#2
Laisa Nudan
Reisender
 
Registriert seit: 20 Aug 2008
Beiträge: 85
*hinter der Verkaufstheke liegt wie jeden Abend Brutus, der zirka 60 Kilogramm schwere Kampfhund in seinem Schlafkorb, weil bei den Proportionen ein "Hundekörbchen" längst nicht mehr ausreichen würde. Laisa hatte sich Brutus vor vielen Jahren von einem erfahrenen Tierzähmer speziell auf die nächtliche Bewachung des Kontors abrichten lassen, da es nicht das erste Mal ist, dass man versucht, Nachts in den Kontor gewaltsam einzudringen.
Schon vor vielen Jahren hatte dies einmal jemand bereits schon erfolgreich durchgeführt und anschließend im Laden mehr Schaden angerichtet, als er an Beute wegschleppen konnte.
Auf anraten eines damaligen Hauptmanns der Garde, „Agreb Salen“ war wohl sein Name, sich ein Wachhund anzuschaffen, entschloss sich Laisa nach langer und reiflicher Überlegung dazu, dies zu tun und Brutus wurde seit damals zu ihrem stetigen Begleiter und nächtlichen Beschützer des Kontors.

Als Nilanja nun mit ihrem kleinen und feinen Werkzeug am Schloss des Fensters rumfummelt, um zu versuchen es zu öffnen, öffnet sich hierbei nur eines … und zwar die Augen von Brutus.
Langsam reckt er seinen Kopf in die Höhe, so dass sein muskulöser Nacken gut erkennbar wird, ehe sich langsam der weitere Körper des kampferprobten Hundes erhebt und selbiger sich leise an die vorderste nördlichste Ecke der Theke begibt.
Dort angekommen, setzt er sich hin und fixiert mit den Augen den Punkt im Raum, von welchem die Geräusche des Öffnungsversuches von Nilanja herkommen. Sein Kopf neigt sich aufmerksam, hierbei abwechselnd einmal etwas auf die rechte Seite, dann wieder auf die linke Seite, doch stets das Fenster fest im Blick.

Als von dort aus wieder Geräusche an sein Ohr dringen, erhebt er sich lautlos, um im Schutze der Dunkelheit und der räumlichen Begebenheiten an das Fenster zu gelangen.
Die Dunkelheit, welche im Kontor vorherrscht, wird lediglich von dem spärlichen Licht des Mondes, welches durch die Fenster eindringt, unterbrochen und zeichnet so drei hellere Vierecke am Boden des Kontors ab.
Am Fenster angelangt, setzt sich Brutus erneut im Abstand von 1-2 Meter vor das Fenster in die Dunkelheit ab, bewusst darauf achtend, die hellen Lichtfelder am Boden zu meiden.

Diese Taktik hatte sich Brutus erfolgreich angewöhnt, wenn er nachts immer wieder mal alleine im Kontor war und riesige Wasserratten jagte, welchen ihren Weg durch die Nähe des Schlossgrabens in den Kontor fanden.
Die Dunkelheit lies dabei seinen massigen Körper gänzlich verschwindet. Seine aufmerksamen Augen tasten den untersten Rand der Glasscheibe des Fensters ab, ob für ihn nicht doch irgendwas erkennbar sei. Seine Lefzen zucken dabei ruckartig nach oben, welche den Blick auf anscheinend messerscharfe und spitze Zähne freigibt, denen man freiwillig nicht allzunahe kommen möchte, sofern man bei klarem Verstand ist.

Als ein kleiner Umriss von Nilanja vor dem Fenster für Brutus sichtbar wird, springt dieser mit ein-zwei kräftigen Sätzen aus seiner Lauerstellung hervor und springt am Fenster empor.
Unter lautem bellen, welches die Stille der Nacht unterbricht und fletschenden Zähnen stellt er Nilanja vor dem Fenster, welche in diesem Moment wohl sehr froh sein dürfte, dass zwischen Ihr und Brutus noch eine massive Hauswand und ein wohlverschlossenes Fenster ist.

Das Bellen von Brutus ist so laut, dass auch die schwerhörigste Wache, am nördlichen Stadttor darauf aufmerksam werden müsste … *
Laisa Nudan ist offline  
Geändert von Laisa Nudan (06.05.2015 um 07:41 Uhr).
Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2015, 21:26
#3
Nilanja
Reisender
 
Registriert seit: 21 Mar 2015
Beiträge: 7
*lange Zeit versuchte sie das das Fenster zu öffnen, jedoch war sie nicht so geübt in diesen Dingen wie in Anderen. Vorsichtig und mit leisen metallischen Geräusche hantiert sie mit dem Werkzeug am Fenster herum. Sie musste des öfteren wieder abtauchen um sicher zu gehen das sie den Blicken der Wachen entkommt.

Schweiss rinnt ihr die Stirn hinuntern. Die Konzentration verlangte ihr einiges ab, jedoch war sie immer noch nicht wirklich weitergekommen mit dem Fenster. Sie richtete sich etwas mehr auf und schaute angespannt auf das Werkzeug in ihren Händen. Die Lippen fest zusammengepresst das nurnoch ein schmaler Strich zu erkennen ist. Die Kapuze hängt ihr immer noch im Gesicht und nur der Mund ist zu erkennen.
Seit sie sich aufgerichtet hatte war nicht viel Zeit vergangen, als etwas riesiges aus dem dunklen Raum in Richtung Fenster springt und sie durch den Schreck den Halt verliert, nach hinten stolpert und fällt.

Ein Wachhund, damit hätte sie auch rechnen können. Der Hund kläfft in einer Lautstärke wie sie es noch nie gehört hatte. Ihr Herz fing an schneller zu schlagen und versetzt sie in eine Art Rausch. Aus nicht all zu großer Ferne hört sie das Klappern von Rüstungen. Schnell springt sie auf und greift mit beiden Händen in ihre Taschen, dabei läuft sie schon aus der kleinen Gasse heraus auf die Straße. Vom Nordtor kommen schon die Wachen angerannt. Hastig kramt sie in der Tasche und wirft dann ,mit einer schnellen und gezielten Bewegung, ein Flässchen mit einer grauen Flüssigkeit in die Richtung der Wache. Die Flasche zerspringt direkt vor ihren Füßen und hüllt die Wachen sofort in dicken und dichten Rauch. Nur noch Husten ist zu hören und sie läuft weiter. Im Lauf zieht sie einen kleinen Dolch und mit der anderen Hand einen Zettel aus der Tasche.
Im Vorbeilaufen rammt sie den Dolch ,mit dem Zettel angeheftet, neben die Tür des Kontors in die Holzplanken der Außenverkleidung.

Als der Rauch sich langsam lüftet schauen die Wachen sich um. Von der Gestalt, welche die Flasche warf, ist keine Spur mehr zu sehen. Etwas weiter entfernt von den Wachen schließt sich langsam und leise der Deckel zu der Kanalisation. Sie hatte sich das Ganze anders vorgestellt. Die Nachricht war überbracht, leider nicht in der Art wie sie es sich erhofft hatte um den Ernst der Lage klar zu machen, aber sie war überbracht. Leise verhallen ihre Schritte in den Tiefen der Kanalisation.*


Auf dem Zettel ist folgendes zu lesen:

Zitat:
Laisa Nudan,

Eure Geschäfte in dieser Stadt
sind nicht erwünscht. Zieht weiter,
beendet eure Geschäfte oder lebt
mit den Konsequenzen.



Nilanja ist offline  
Geändert von Nilanja (06.05.2015 um 08:19 Uhr).
Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2015, 22:48
#4
Laisa Nudan
Reisender
 
Registriert seit: 20 Aug 2008
Beiträge: 85
*Durch das wilde und aggressive bellen von Brutus wird Laisa im oberen Stock des Kontors geweckt, oder eher aus dem Schlaf gerissen. Wirr und etwas orientierungslos ist sie in ihrem Bett hochgeschreckt. Ihr Puls rast und die Hände zittern leicht. Es vergehen sicherlich einige Sekunden, bis sie sich klar darüber wird, dass dies kein schlechter Traum ist, sondern die Realität.
Brutus welcher immer noch wie wild im unteren Stockwerk am Bellen ist, ist kaum wiederzuerkennen. Nachdem sich Laisa flink eine Robe und die Schuhe übergezogen hat, greift sie instinktive auch nach dem Messer, welches immer griffbereit in der Nähe ihrer Schlafstätte zu finden ist. Mit dem Messerrücken schlägt sie am Feuerstein, welcher auf dem Tisch inmitten des Raumes lag ein paar Funken, um so den Zunder und daran wiederum ihre Laterne zu entzünden.
Mit dem Messer in der einen Hand und der Laterne in der anderen geht sie die Treppe vorsichtig hinab, immer damit rechnend, dass gleich was Unverhofftes auf sie zukommt.
Angespannt und im spärlichen Licht der Laterne wandert ihr Blick von der obersten Stufe der Treppe hinab durch den Laden, um den Grund für Brutus wilde Reaktion zu entdecken.

Als sie auf der Mitte der Treppe angekommen ist, erschrickt sie an dem lauten und hämmernden klopfen mit dem Eisenring gegen die massiven Metalltüre des Eingangs, wodurch sie erneut so erschrickt, dass ihr die Laterne aus der Hand fiel, welche dann am Boden zerbrach.
All ihren Mut zusammennehmend brüllt sie in Richtung der Türe … *


„Verdammt noch eins, was geht hier vor … wer ist da draußen?“

*Eine Männerstimme dringt von da zurück …*

„Die Garde, öffnet sofort Eure Türe ...“

*mit beherzter und lauter Stimme gibt sie erneut folgendes von sich …*

„Tretet an das Fenster neben dem Eingang heran, so dass ich Euch sehen und erkennen kann. Ich muss mir Eurer Worte sicher sein, ehe ich hier irgendjemanden mitten in der Nacht die Türe öffne. Außerdem muss ich erst den Hund festbinden …“


(ooc: Wäre schön, wenn jetzt einer, der bei der Garde ist, auch was dazu beiträgt.)
Laisa Nudan ist offline  
Geändert von Laisa Nudan (05.05.2015 um 22:55 Uhr).
Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2015, 09:17
#5
Laisa Nudan
Reisender
 
Registriert seit: 20 Aug 2008
Beiträge: 85
*Nachdem sich der Gardist am Fenster zu erkennen gab und Brutus in den oberen Stock weggesperrt wurde, öffnete Laisa die schwere Eisentüre des Alchimisten-Kontors, um den Gardisten hereinzulassen.*

„Was ist hier geschehen, … geht es Euch gut?
Wir haben von hier eine dunkle dürre Gestalt wegrennen sehen, die wohl versucht hat, hier gewaltsam einzudringen. Wir hätten sie fast gehabt, doch dann warf sie eine Phiole mit Reagenzien nach uns, die uns die Sicht nahm und das atmen erschwerte. Aber zum Glück habt ihr einen wachsamen Begleiter, der schlimmeres verhindert hat.“

*daraufhin antwortet Laisa noch etwas benommen …*

„Mir ist nichts geschehen, danke der Nachfrage.
Ich habe mich nur furchtbar erschreckt und im ersten Moment wusste ich nicht, was hier los ist.
Eigentlich schlafe ich ja garnicht hier, sondern in meinem anderen Haus.
Aber es war gestern wieder so spät, da habe ich mir gedacht, ich bleibe die Nacht über hier, um morgen in aller Frühe mich gleich wieder an mein Werk machen zu können. Ich habe noch ein paar dringende Bestellungen zu erledigen und weiß nicht, wo ich sonst all die benötigte Zeit hernehmen soll.
Na da muss ich mich dann wohl nacher bei meinem alten Flohpelz bedanken.
Der bekommt ein extra schönen fleischigen Knochen.“

*bei diesen Worten fällt ihr Blick über die Schulter des Gardisten hin zum Eingang, wo eine Nachricht mit einem Dolch in den Holzpfosten gerammt hängt*

„Was ist denn das hier …“

*nachdem sie um den Gardisten herumgegangen war und nun an der Türe stand, zog sie den Dolch aus dem Holz und ging mit der Nachricht zu dem Gardisten hin, da dieser eine Fackel in der Hand hielt, um in deren Licht die Nachricht besser lesen zu können.
Ihre Augen überflogen die Zeilen fix und blieben an dem Symbol mit den sich windenden Schlangen hängen.
Dann hielt sie die Nachricht zum Gardisten hin, so dass er sie auch lesen konnte und sagte …*


„Hier habt ihr den Grund, für diesen nächtlichen Radau.
Man gönnt mir anscheinend nicht die Butter auf dem Brot.
Sieht so aus, dass ich da wohl jemanden ein Dorn im Auge bin, der durch meine Anwesenheit und durch meine Geschäfte nun seine minderwertige Ware nicht mehr losbekommt und die Leute lieber hier einkaufen, als wo anders, wo man nicht weiß, was man bekommt.
Wenn man richtig nachschaut, klaut er sie von den Toten in den Katakomben, um sie für teuer Gold weiter zu verkaufen.
Aber so leicht mache ich es niemandem.
Wenn dieser feige Hund will, das ich verschwinden soll, dann soll er mir dabei in die Augen schauen und es mir ins Gesicht sagen, während ich ihm diesen Dolch hier in sein verfluchtes schwarzes Bastardherz ramme.“

*den Dolch in der Hand dabei leicht abwiegend …*
Laisa Nudan ist offline  
Geändert von Laisa Nudan (08.05.2015 um 09:39 Uhr).
Mit Zitat antworten
Antwort


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 

Forumregeln
Es ist dir erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind aus.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 17:26 Uhr.