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Alt 11.11.2002, 19:39
Chargeschichte
#1
Morgath
Gast
 
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Die Geschichte von Morgath.

Geboren wurde er vor ca. 17 Jahren in einem kleinen Dorf in der Nähe von Cove. Seine Eltern waren Händler, die ihr Geld damit verdienten Waren von einem Ort zu kaufen und an einem anderen Ort zu verkaufen. Als Morgath 12 Jahre alt war, durfte er immer mit den Wagen zwischen den Orten hin und her reisen. Immerhin sollte er irgendwann mal das Geschäft übernehmen. Doch es kam anders als erwartet.

Mit 14 Jahren begleitete Morgath einen Wagen voll mit Getreide nach Britain. Da das Ausladen sehr langweilig war, schlenderte er in der Stadt herum. Unachtsam wie Kinder in dem Alter nun mal sind, stieß er mit einem alten Mann zusammen. Beide vielen in einem Durcheinander von Armen und Beinen hin. Als sich der Mann aufrichtete um Morgath auszuschimpfen, kniff er jedoch plötzlich die Augen zusammen und murmelte ein paar seltsame Worte vor sich hin. Er schaute Morgath lange an. "junge, bring mich zu deinen Eltern. Ich habe etwas mit Ihnen zu bereden". Schon das schlimmste befürchten wollte Morgath wegrennen. Jedoch merkte er, dass er dem mannunbedingt helfen wollte. Also brachte er ihn zu seinem Vater, der immer noch die Wagen mit Getreide ablud. Der alten Mann zeigte auf Morgath und sagte, Ist das Euer Sohn werter Händler? Der Vater Morgath kniff die Augen zusammen, und antwortet Ja werter Herr, was hat er denn nun wieder angestellt?. Und so kamen die beiden ins Gespräch. Nach einer weile, fingen sie an sich zu streiten und sogar anzubrüllen. Morgath könnte Wortfetzen hören, wie Magier, begabt, nein, übernimmt das Familiengeschäft....Nach einer Viertelstunde Streiterei, gab der Vater von Morgath jedoch nach. So kam es das Morgath in die Lehre eines Magiers ging. Der Magier war ein Kampfmagier im Dienste Jarls, und unterrichtet Morgath in Kampf und Verteidigungssprüchen. Wie auch sein Mentor, trat Morgath der Garde bei. Er diente in der Garde und studierte abends Magie.

Sein Leben sollte sich jedoch noch einmal ändern. Eins abends hatte Morgath dienst bei einer Gerichtsverhandlung. Verhandelt wurde gegen einen mutmaßlichen Nekromanten. Morgath wurde als diensthabender Magier nach vorne gerufen um das Zauberbuch des Angeklagten zu untersuchen.

Nach der Verhandlung wurde der Nekromant zusammen mit seinem Sachen ins Gefängnis gebracht. Irgendwie ließ das Buch Morgath nicht in Ruhe. Heimlich studierte er das da niedergeschriebene während er Nachtdienst hatte und ihn niemand beobachten konnte. Er wurde immer mehr fasziniert von der Magierichtung. Je mehr er las, um so neugieriger wurde er. Am Anfang fing es relativ harmlos an. Er opferte diverse Tiere und versuchte diese wiederzubeleben. Diese Art der Magie faszinierte ihn immer mehr. Es ging sogar soweit, dass er eines abends auf dem Friedhof eine Leiche ausgrub, und heimlich Versuche an ihr unternahm. Er sägt Sie auf, präparierte sie entsprechend der Anleitung in dem Buch. Es gelang ihm sogar nach einer Weile, dass die Leiche auf Kommando den Arm bewegen konnte. Doch trotz fieberhafter Bemühungen, gelang es ihm nicht, dass sich die Leiche erhob. Es dauertet Monate bis er herausfand wieso. Die Macht Leichen wieder zu beleben wurde einem Nekromant von einem Dämon verliehen. Doch leider war er nicht im Besitz eines Spruches, der ihm die Kontaktaufnahme mit einem Dämon erlaubte. Fieberhaft suchte er alles ab, ja, er brach sogar in die Bibliothek seines Lehrmeisters ein. Eines Abends stieß er bei seinem Nachforschungen in der Bibliothek seines Lehrers auf ein altes, verstaubtes Buch. In diesem Buch wurde die Anrufung eines Dämons beschrieben. Begeistert davon riss er die entsprechenden Passagen heraus und prägte sie sich heimlich ein. Jedoch wurde in dem Buch erwähnt, dass nur ein erfahrener Beschwörer diese Anrufung durchführen soll. Es dauert fast 4 Monate bis Morgath sich durchringen konnte, das Ritual trotz aller Warnungen durch zu führen.

Eines abends jedoch konnte er seine Furcht überwinden und unternahm zu Hause den Versuch einen Dämon zu beschwören. Er räumte alle Möbel an die Wand, um in der Mitte des Raumes ein Pentagramm auf den Boden zu zeichnen. Als Farbe nutze er hierfür das Blut einer ausgeweidetren Ziege. An jede Ecke des Pentagramm kam eine Schädelkerze. In die Mitte des Pentagramms legte er den Kadaver der Ziege, als Opfer für den Dämon. Schnell zog er noch die Vorhänge der Fenster zu, so das niemand ihn bei seinem unheiligen treiben beobachten konnte. Kurz sammelte er sich, und rezitierte die unheiligen Wörter. Die seltsame klingenden Worte kamen nur sehr schwer von seinen Lippen. Doch bereits nach einigen Minuten fingen die Schädelkerzen an zu brennen. Immer weiter rezitierte er die verbotenen und schwer aus zusprechenden Worte. Es dauerte fast 10 Stunden, in der er auch öfters die Beschwörung neu anfangen musste, da er mehrere der Worte falsch ausgesprochen hatte, als endlich die Luft im inneren des Pentagramms zu flimmern schien. Nebel kam auf, und die Luft füllte sich mit einem Gestank aus verbranntem Schwefel. Und endlich kam der Dämon. Nach langem Verhandlungen, die hier nicht näher erläutert werden können und dürfen, wurde aus Morgath dem Kampfmagier, Morgath der Nekromant.

 
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